Sowjetischer Einmarsch in Afghanistan
Sowjetische Truppen marschieren in Afghanistan ein und beginnen einen über neun Jahre dauernden Krieg.
Die letzten sowjetischen Soldaten verlassen Afghanistan und überlassen das Land einem Bürgerkrieg.
Am 15. Februar 1989 verließen die letzten sowjetischen Soldaten Afghanistan. Der Abzug verlief geordnet, doch die kommunistische Regierung in Kabul brach drei Jahre später zusammen. Es folgte ein brutaler Bürgerkrieg verschiedener Kriegsherren, die das Land unter sich aufteilten und die Bevölkerung terrorisierten.
Der sowjetische Abzug zeigte, dass eine militärische Großmacht in Afghanistan scheitern kann. Aus dem Chaos des nachfolgenden Bürgerkriegs entstanden in den 1990er Jahren die Taliban. Spätere Beobachter zogen Vergleiche zwischen dem sowjetischen Rückzug und dem westlichen Abzug 2021.
Sowjetische Truppen marschieren in Afghanistan ein und beginnen einen über neun Jahre dauernden Krieg.
In der südafghanischen Provinz Kandahar formiert sich die Taliban-Bewegung als religiös-konservative Kraft.
Die Taliban nehmen die Hauptstadt Kabul ein und gründen das Islamische Emirat Afghanistan.
1 verknüpfte Aussagen aus den Berichten, sortiert nach Art.
„Am 15. Februar 1989, nach einer etwa 10-jährigen Besatzung verließen die letzten sowjetischen Soldaten Afghanistan. Der Abzug verlief ziemlich geordnet und ohne weiteres Blutvergießen.“
Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)100, S. 1 (Original, neues Fenster)
Nach rund zehnjähriger Besatzung zogen die sowjetischen Truppen am 15. Februar 1989 geordnet und ohne weiteres Blutvergießen aus Afghanistan ab.