Bridge the Gap.

Welche Empfehlung zuerst?

Die Enquete-Kommission des Bundestags hat 72 Empfehlungen beschlossen. Sie sind nach Themen geordnet. Wenn du nur drei davon umsetzen dürftest: Welche wären es?

Quelle der Empfehlungen: Abschlussbericht der Enquete-Kommission (Drs. 20/14500). Die Kurztitel und die Erklärungen in Einfacher Sprache stammen von der Redaktion; den Wortlaut findest du auf der Seite jeder Empfehlung. Der Stand der Umsetzung wird für alle 72 Empfehlungen recherchiert und fachlich gesichtet. Freigegeben: 69 von 72.

Alle 72 Empfehlungen

3.1.1 Strategie und Auftragsbildung

  • Nr. 1 Eine klare Strategie mit Zielen und Wirkungen für jeden Auslandseinsatz

    Bevor Deutschland sich im Ausland engagiert, soll es einen klaren Plan geben. Darin soll stehen, was am Ende erreicht sein soll und woran man das erkennt.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 1

  • Nr. 2 Weltweite Sicherheitslage dauerhaft beobachten, mit Blick auf Konflikte und die Lage vor Ort

    Deutschland soll die Sicherheitslage in der Welt ständig beobachten. So kann es sich früh auf mögliche Einsätze vorbereiten. Dabei soll es genau auf die Lage vor Ort achten und darauf, bestehende Konflikte nicht zu verschärfen.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 2

3.1.2 Recht zum Einsatz

  • Nr. 3 Handlungsfähig bleiben, auch wenn der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen blockiert ist

    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen kann sich oft nicht einigen. Die Staaten der Welt sollen trotzdem auf Gefahren für den Frieden reagieren können, und zwar im Rahmen des Völkerrechts.

    Stand: Umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 3

  • Nr. 4 Kurzfristige Bündnisse einzelner Staaten („Koalitionen der Willigen“) mit Chancen und Risiken ernst nehmen

    Manchmal tun sich Staaten spontan zusammen, ohne feste Bündnisse wie NATO oder EU. Deutschland soll solche Gruppen mit ihren Vor- und Nachteilen ernst nehmen.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 4

3.2.1 Internationale Koordinierung im Vernetzten Ansatz

  • Nr. 5 Zusammenarbeit mit Verbündeten und Partnern regelmäßig überprüfen

    Deutschland arbeitet bei Einsätzen mit vielen Ländern und Organisationen zusammen. Diese Zusammenarbeit soll immer wieder überprüft und verbessert werden.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 5

3.2.2 Krisenmanagement der Vereinten Nationen

  • Nr. 6 Reformen für eine stärkere Rolle der Vereinten Nationen unterstützen

    Die Vereinten Nationen sollen bei großen Einsätzen besser koordinieren können. Deutschland soll dafür die Reformpläne des Generalsekretärs der Vereinten Nationen unterstützen.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 6

  • Nr. 7 Deutschland bleibt einer der größten Beitragszahler der Vereinten Nationen

    Deutschland zahlt viel Geld an die Vereinten Nationen. Das soll so bleiben. Außerdem soll Deutschland seinen Einfluss zusammen mit Partnern gezielt nutzen.

    Stand: Umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 7

  • Nr. 8 Zwei Stellen der Vereinten Nationen zur Krisenvorbeugung verlässlich unterstützen

    Krisen sollen möglichst gar nicht erst entstehen. Dafür sollen zwei Stellen der Vereinten Nationen, die Krisen vorbeugen, weiter verlässlich unterstützt werden.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 8

  • Nr. 9 Menschenrechte auch bei der Terrorbekämpfung einfordern

    Auch im Kampf gegen Terror müssen die Menschenrechte gelten. Deutschland soll sich bei den Vereinten Nationen dafür einsetzen, dass das kontrolliert wird.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 9

  • Nr. 10 Klare, machbare Aufträge für Friedensmissionen der Vereinten Nationen und deutsche Beiträge dazu

    Friedensmissionen der Vereinten Nationen sollen klare und machbare Aufträge bekommen, mit genug Geld und Personal. Deutschland soll sich dafür einsetzen und selbst Material und Personal beisteuern.

    Stand: wird gerade geprüft · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 10

  • Nr. 11 Zusammenarbeit der Vereinten Nationen mit regionalen Organisationen wie der Afrikanischen Union fördern

    Die Vereinten Nationen sollen enger mit Gruppen von Staaten aus einer Region zusammenarbeiten, zum Beispiel mit der Afrikanischen Union. Deutschland und die EU sollen das fördern.

    Stand: wird gerade geprüft · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 11

3.2.3 Krisenmanagement der Europäischen Union

  • Nr. 12 Die EU in Krisen handlungsfähiger machen, enger mit EU-Partnern abstimmen

    Die EU soll in Krisen schneller und besser handeln können. Deutschland soll sich dafür enger mit den anderen EU-Ländern absprechen.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 12

  • Nr. 13 EU-Missionen ehrlich auf ihre Wirkung überprüfen

    Wenn die EU in anderen Ländern hilft, soll sie ehrlich prüfen, ob das wirkt. Deutschland soll sich dafür einsetzen.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 13

  • Nr. 14 Nationale Ziele für zivile EU-Krisenfähigkeiten festlegen

    Die EU hat vereinbart, ihre zivilen Einsätze zu stärken. Deutschland soll festlegen, wie viel und welche Fähigkeiten es dafür bereitstellen will.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 14

  • Nr. 15 Gemeinsame EU-Übungen für den Einsatz von Fähigkeiten

    Die EU-Länder sollen ihre Fähigkeiten für Einsätze gemeinsam üben. So klappt die Zusammenarbeit im Ernstfall besser.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 15

3.2.4 Krisenmanagement der NATO

  • Nr. 16 Erfüllbare Aufträge im Zusammenspiel von Vereinten Nationen, NATO und EU

    Die Vereinten Nationen, die NATO und die EU sollen bei schwierigen Einsätzen nur Aufgaben verteilen, die auch zu schaffen sind. Jede Organisation soll das übernehmen, was sie gut kann.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 16

  • Nr. 17 Eine gemeinsame Strategie aller Ministerien für internationale Einsätze

    Bevor Deutschland bei einem internationalen Einsatz mitmacht, sollen sich alle beteiligten Ministerien auf einen gemeinsamen Plan einigen. Dieser Plan soll zu den Plänen der Partner passen.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 17

3.2.5 Terrorismusprävention und Bekämpfung von Finanz- und organisierter Kriminalität

  • Nr. 18 Gemeinsame EU-Strategie gegen Extremismus und Terrorismus

    Deutschland soll sich dafür einsetzen, dass die EU gemeinsam gegen Extremismus und Terror vorbeugt. Dafür soll die EU auch mit anderen Ländern zusammenarbeiten.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 18

  • Nr. 19 Geldflüsse von Terror und Kriminalität international kontrollieren

    In Einsatzländern mit viel Terror oder Kriminalität sollen die Staaten gemeinsam Geldflüsse kontrollieren. Die Polizei vor Ort soll lernen, solche Verbrechen aufzuklären.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 19

3.3.1 Nationale strategische Kooperation und Steuerung

  • Nr. 20 Engere Zusammenarbeit der Ministerien auf oberster Ebene

    Die Ministerien sollen bei Einsätzen im Ausland enger zusammenarbeiten. So soll Deutschland einheitlicher handeln.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 20

  • Nr. 21 Eine feste Runde, die die Arbeit aller Ministerien in Krisen abstimmt

    Die Ministerien sollen gemeinsam planen, wie sie mit Krisen umgehen, und ihr Handeln in Krisen eng abstimmen. Dafür soll es entweder einen neuen Ausschuss der Regierung geben oder eine bestehende Runde von Staatssekretärinnen und Staatssekretären soll mehr Aufgaben bekommen.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 21

  • Nr. 22 Ein gemeinsames Lagezentrum für ein umfassendes Bild der Lage

    Die Ministerien sollen ihre Informationen über Krisen an einem Ort zusammenführen. So entsteht ein gemeinsames Bild der Lage, auf das sich alle stützen können.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 22

  • Nr. 23 Die Regierung berichtet dem Parlament regelmäßig über die sicherheitspolitische Gesamtlage

    Die Regierung soll den Bundestag öfter und regelmäßig darüber informieren, wie sie die Lage bei Einsätzen einschätzt.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 23

3.3.2 Die Rolle des Parlaments und parlamentarische Kontrolle

  • Nr. 24 Der Bundestag nimmt seine Verantwortung für Einsätze stärker wahr

    Der Bundestag entscheidet mit über Einsätze der Bundeswehr und über das Geld dafür. Er soll diese Verantwortung stärker wahrnehmen.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 24

  • Nr. 25 Parlamentarische Kontrolle mit mehr Regionalwissen und Blick aufs Ganze

    Abgeordnete sollen bei Einsätzen mehr über die Region wissen und über die Grenzen der Ministerien hinausschauen. Sie sollen vor allem prüfen, ob ein Einsatz insgesamt wirkt.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 25

  • Nr. 26 Bei jeder Verlängerung eines Einsatzes sagen, was erreicht ist und wie der Einsatz enden soll

    Wenn ein Einsatz verlängert wird, soll im Auftrag stehen, wie weit die Ziele schon erreicht sind. Der Bundestag soll auch darauf achten, wie der Einsatz einmal beendet werden kann.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 26

  • Nr. 27 Zivile und polizeiliche Anteile in Bundestagsdebatten über Einsätze klar benennen

    Bei Einsätzen arbeiten nicht nur Soldaten, sondern auch zivile Fachleute und Polizei. Auch ihre Ziele, ihr Personal und ihr Geld sollen in den Debatten im Bundestag genannt werden.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 27

  • Nr. 28 Ein Ausschuss im Bundestag, der Einsätze über alle Ministerien hinweg kontrolliert

    Im Bundestag soll es einen eigenen Ausschuss für Einsätze geben. Er soll Einsätze über alle Ministerien hinweg begleiten und prüfen, ob sie wirken.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 28

  • Nr. 29 Jährlicher Bericht über gemeinsame militärische Fähigkeiten mit Partnern

    Deutschland teilt sich manche militärischen Fähigkeiten mit Bündnispartnern. Die Regierung soll dem Bundestag jedes Jahr darüber berichten.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 29

  • Nr. 30 Überprüfen, was aus den Empfehlungen der Kommission geworden ist

    In der zweiten Hälfte der jetzigen Wahlperiode soll geprüft werden, welche Empfehlungen der Kommission umgesetzt wurden und was dem im Weg stand.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 30

3.4.1 Wissensbasis und Krisenfrüherkennung

  • Nr. 31 Mehr Forschung, Lehre und Weiterbildung zu Krisen und Frieden

    An Hochschulen und Instituten soll mehr über Krisen, Kriege und Frieden geforscht und gelehrt werden. Auch Fachleute sollen sich dazu weiterbilden können.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 31

  • Nr. 32 Informationen aller Ministerien mit Hilfe Künstlicher Intelligenz zusammenführen

    Die Regierung soll Informationen aus allen Ministerien und anderen Quellen gemeinsam sammeln und auswerten. Dabei soll auch Künstliche Intelligenz helfen.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 32

  • Nr. 33 Krisenfrüherkennung in allen Ministerien stärken und Doppelarbeit prüfen

    Alle Ministerien sollen Krisen früher erkennen können. Dabei soll auch geprüft werden, wo mehrere Stellen dasselbe tun und wo man sparen kann.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 33

  • Nr. 34 Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis fördern

    Forschende, Politikerinnen und Politiker sowie Menschen aus dem Einsatz sollen mehr miteinander sprechen. Dafür sollen neue und bewährte Treffen und Formate gefördert werden.

    Stand: wird gerade geprüft · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 34

  • Nr. 35 Wissen aus dem Einsatzland laufend aufbereiten

    Während eines Einsatzes soll laufend gesammelt werden, was die Menschen im Einsatzland denken und berichten. Dieses Wissen soll allen deutschen Beteiligten zur Verfügung stehen.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 35

  • Nr. 36 Wissenschaftsförderung für Austausch mit Partnerländern nutzen

    Forschende in Deutschland und in den Partnerländern sollen ihr Wissen austauschen. Dafür sollen bestehende Förderprogramme für Wissenschaft genutzt werden.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 36

3.4.2 Strategische Kommunikation

  • Nr. 37 Ehrlich und realistisch über Krisenmanagement kommunizieren

    Die Regierung soll offen und ehrlich darüber sprechen, wie es bei Einsätzen wirklich läuft, ohne etwas schönzureden.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 37

  • Nr. 38 Kommunikation der Ministerien zu Einsätzen aufeinander abstimmen

    Die Ministerien sollen sich absprechen, was sie über einen Einsatz sagen. So passen ihre Aussagen zusammen.

    Stand: Angekündigt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 38

  • Nr. 39 Kommunikationsstrategie eng mit Verbündeten abstimmen

    Deutschland soll sich mit seinen Verbündeten abstimmen, was es über einen Einsatz sagt, damit nicht jeder etwas anderes sagt.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 39

  • Nr. 40 Fähigkeiten zur Analyse von Desinformation stärken

    Manche Staaten und Gruppen verbreiten gezielt falsche Informationen. Deutschland soll besser erkennen und auswerten können, wo das passiert.

    Stand: In Arbeit (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 40

  • Nr. 41 Religion und Kultur im Einsatzland bei der Kommunikation beachten

    Im Einsatzland sollen Religion und Kultur beachtet werden, wenn man mit den Menschen spricht. Informationen sollen auch in den Sprachen vor Ort verfügbar sein.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 41

  • Nr. 42 Worte und Handeln vor Ort in Einklang bringen

    Was über einen Einsatz gesagt wird, soll zu dem passen, was die Einsatzkräfte vor Ort tun.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 42

3.4.3 Wissensvermittlung zum deutschen zivilen und militärischen Engagement

  • Nr. 43 Politische Bildung über Deutschlands Engagement in der Welt verbessern

    Die Menschen in Deutschland sollen mehr über zivile und militärische Einsätze Deutschlands erfahren. Angebote der politischen Bildung sollen dafür besser zu den jeweiligen Zielgruppen passen.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 43

3.5.1 Monitoring und Evaluation

  • Nr. 44 Fortschritt von Einsätzen über alle Ministerien hinweg begleitend bewerten

    Während eines Einsatzes soll laufend gemessen werden, ob er vorankommt. Das soll nicht jedes Ministerium allein tun, sondern gemeinsam für den ganzen Einsatz.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 44

  • Nr. 45 Unabhängige Evaluationen nach jedem Einsatz und Bericht an den Bundestag

    Nach jedem Einsatz, bei langen Einsätzen auch zwischendurch, sollen unabhängige Fachleute prüfen, was gut und was schlecht lief. Die Regierung soll dem Bundestag sagen, was sie daraus lernt.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 45

3.5.2 Fehlerkultur und institutionelles Lernen

  • Nr. 46 Eine Meldestelle für zivile Einsatzkräfte bei Missständen

    Zivile Helferinnen und Helfer sollen Probleme und Fehler bei Einsätzen melden können, ohne Nachteile befürchten zu müssen.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 46

  • Nr. 47 Wissen über die Wirkung von Einsätzen systematisch sammeln und nutzen

    Was man über die Wirkung von Einsätzen schon weiß, soll besser genutzt werden, damit Fehler sich nicht wiederholen. Dafür soll das Wissen geordnet gesammelt werden.

    Stand: Angekündigt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 47

  • Nr. 48 Längere Aufbewahrung wichtiger Regierungsdokumente zu Einsätzen ermöglichen

    Wichtige Unterlagen der Regierung zu Einsätzen werden oft zu früh gelöscht. Der Bundestag soll beschließen können, dass sie länger aufbewahrt werden.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 48

3.6.1 Internationale Koordinierung von Entwicklungszusammenarbeit und Humanitärer Hilfe

  • Nr. 49 Klare Zuständigkeit für die Abstimmung zwischen Gebern vor Ort

    In Krisenländern helfen viele Staaten und Organisationen gleichzeitig. Es soll klar sein, wer dafür sorgt, dass sie sich absprechen, möglichst gemeinsam mit dem Land, das Hilfe bekommt.

    Stand: Angekündigt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 49

  • Nr. 50 Ein öffentliches Register aller Geber und Hilfsprojekte

    Alle Länder und Organisationen, die helfen, sollen ihre Projekte und Gelder offen im Internet zeigen. Deutschland soll sich dafür einsetzen.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 50

  • Nr. 51 Gemeinsam mit anderen Gebern gegen Korruption und Fehlverwendung vorgehen

    Hilfsgelder sollen nicht in falsche Hände geraten. Deutschland soll dagegen vorgehen und mit anderen Gebern ein gemeinsames Verfahren dafür entwickeln.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 51

3.6.2 Polizei- und Justizaufbau

  • Nr. 52 Polizei- und Justizaufbau mit dem Partnerland verbindlich vereinbaren

    Wenn Deutschland hilft, Polizei und Gerichte aufzubauen, sollen Ziele und Zuständigkeiten gleich am Anfang mit dem Partnerland festgelegt werden. Das soll regelmäßig überprüft werden.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 52

3.6.3 Korruptionsbekämpfung

  • Nr. 53 Korruption als gemeinsame Aufgabe aller Ministerien behandeln

    Bestechung und Vetternwirtschaft können Hilfe zunichtemachen und Vertrauen zerstören. Alle beteiligten Ministerien sollen dieses Problem gemeinsam angehen.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 53

3.6.4 Wiederaufbau und Wirtschaftsförderung in Konflikt- und Postkonfliktkontexten

  • Nr. 54 Beim Wiederaufbau zuerst Grundbedürfnisse sichern

    Nach einem Krieg sollen die Menschen zuerst das Nötigste bekommen, etwa Essen und Versorgung. Außerdem sollen gute Bedingungen für die Wirtschaft entstehen.

    Stand: Angekündigt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 54

  • Nr. 55 Wiederaufbau mit Blick auf Wirtschaft und lokale Unternehmen planen

    Beim Wiederaufbau soll man nicht nur an Schulen und Krankenhäuser denken, sondern auch daran, wie die Wirtschaft später funktionieren soll. Firmen und Handel vor Ort sollen gestärkt werden.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 55

  • Nr. 56 Private Investoren beim Wiederaufbau stärker einbeziehen

    Auch Firmen können helfen, ein Land nach einem Konflikt wieder aufzubauen. Bei Friedenseinsätzen soll man sie stärker mitdenken.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 56

3.6.5 Internationale Koordinierung der Wirtschaftsförderung

  • Nr. 57 Wirtschaftsförderung mit vielen Partnern besser koordinieren

    Wenn viele Länder und Organisationen gleichzeitig die Wirtschaft eines Landes fördern, sollen sie sich besser absprechen. Firmen und andere Beteiligte vor Ort sollen dabei sein.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 57

3.7.1 Fähigkeiten, Instrumente und Kommunikation der Bundesregierung

  • Nr. 58 Ein fester gemeinsamer Arbeitsmodus der Bundesregierung für Krisen

    Alle Ministerien sollen bei internationalen Krisen nach festen, gemeinsamen Regeln zusammenarbeiten.

    Stand: In Arbeit (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 58

  • Nr. 59 Mindestanforderungen für die Krisen-Instrumente jedes Ministeriums

    Jedes Ministerium soll aufschreiben, was seine Werkzeuge für Krisen-Einsätze mindestens leisten müssen.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 59

3.7.2 Recht im Einsatz, Umsetzung des Auftrages und Personal vor Ort

  • Nr. 60 Eine Reserve von zivilen Fachkräften für Einsätze und Führungsaufgaben

    Deutschland soll genug zivile Fachleute bereithalten, die bei Einsätzen schnell helfen und auch leiten können.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 60

  • Nr. 61 Krisenmanagement gemeinsam, ganzheitlich und angepasst an die Lage vor Ort

    Bei Krisen-Einsätzen sollen alle Ministerien zusammenarbeiten und das Ganze im Blick haben. Sie sollen die Kultur und die Lage vor Ort beachten, damit sie den Konflikt nicht verschärfen.

    Stand: Angekündigt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 61

  • Nr. 62 Bundeswehr-Fähigkeiten passend zur Lage und zum Auftrag bereithalten

    Die Bundeswehr soll für einen Einsatz die Ausrüstung und Fähigkeiten haben, die sie für die Lage und den Auftrag braucht.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 62

  • Nr. 63 Erfahrungen aus Einsätzen gemeinsam als Frühwarnsystem nutzen

    Menschen, die im Einsatz waren, wissen viel über die Lage vor Ort. Dieses Wissen soll von allen Ministerien gemeinsam genutzt werden, um Probleme früh zu erkennen.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 63

  • Nr. 64 Erfahrungen aus Einsätzen in die Ausbildung einfließen lassen

    Was man in Einsätzen gelernt hat, soll in die Ausbildung der nächsten Einsatzkräfte einfließen.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 64

3.7.3 Wirksamkeit des Engagements

  • Nr. 65 Militär schützt zivile Hilfe, mehr Zusammenarbeit von Militär und zivilen Helfern

    Das Militär soll, wenn nötig, zivile Helferinnen und Helfer schützen, damit sie arbeiten können. Zivile und militärische Kräfte sollen besser zusammenarbeiten.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 65

  • Nr. 66 Prüfen, ob Prozesse statt einzelner Projekte finanziert werden können

    Bisher wird Hilfe oft in kurzen Einzelprojekten bezahlt. Es soll geprüft werden, ob man stattdessen längere Abläufe finanzieren kann.

    Stand: In Arbeit (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 66

  • Nr. 67 Politische Entscheidungen und Umsetzung vor Ort eng verknüpfen

    Wer in Berlin entscheidet, und wer im Einsatzland handelt, sollen eng miteinander verbunden sein. So weiß man besser, ob die Ziele erreicht werden.

    Stand: Nicht begonnen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 67

3.7.4 Betreuung von Einsatzkräften und Kooperation mit örtlichen Akteuren

  • Nr. 68 Mehr Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaft und kleine Projekte mit Gemeinden

    Deutschland soll mehr mit Vereinen und Gruppen vor Ort zusammenarbeiten. Kleine Projekte, die Gemeinden selbst mitgestalten, sollen gefördert werden.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 68

  • Nr. 69 Partner vor Ort sorgfältig und mit Kenntnis des Umfelds auswählen

    Deutschland soll gut überlegen, mit wem es vor Ort zusammenarbeitet. Dafür muss man die Lage und die Menschen dort gut kennen.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 69

  • Nr. 70 Mehr Anerkennung und Unterstützung für Einsatzkräfte

    Menschen, die im Auftrag Deutschlands in Krisengebiete gehen, tragen Risiken. Regierung und Bundestag sollen ihnen mehr Anerkennung zeigen und sie besser unterstützen, auch wenn sie seelisch und körperlich verletzt zurückkommen.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 70

  • Nr. 71 Einheitliche Regeln für Ortskräfte und offene Zusagen zur Verantwortung

    Menschen aus dem Einsatzland, die für Deutschland arbeiten, sollen wissen, woran sie sind. Alle Ministerien sollen dafür die gleichen Regeln haben und offen sagen, wie weit Deutschland Verantwortung für sie übernimmt.

    Stand: Keine öffentlichen Informationen (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 71

  • Nr. 72 Hilfsprojekte mit klaren Zeitrahmen und Beteiligung der Menschen vor Ort

    Bei Hilfsprojekten soll von Anfang an klar sein, wie lange die Hilfe dauert. Die Menschen vor Ort sollen mitreden und Verantwortung übernehmen.

    Stand: Teilweise umgesetzt (geprüft am 07.11.2026) · Wortlaut und Begründung zu Empfehlung 72