Bridge the Gap.

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Sondervotum Teil 3, Kap. 2, Abschnitt 12.5 — Ziviles Engagement S. 853

CDU/CSU-Kernerkenntnis 5: Verbleib des zivilen Engagements hatte „Kehrseite”: AA und BMZ planten Ausreise nicht aktiv

Originalstelle
„Demgegenüber hatten AA und BMZ über lange Zeit kein Interesse daran, Ausreisemöglichkeiten für Ortskräfte aus den humanitären Hilfsprojekten und Projekten der Entwicklungszusammenarbeit zu forcieren, weil sie früh die Grundsatzentscheidung getroffen hatten, das zivile Engagement im Sinne der Menschen vor Ort fortzusetzen. Dieses hehre Ziel hatte allerdings die Kehrseite, dass das AA und das BMZ bis Sommer 2021 nicht gezwungen waren, aktiv und konkret zu planen, wie und wann ihren gefährdeten Ortskräften eine Ausreise ermöglicht werden kann.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 853 (Original, neues Fenster)

Fünfte CDU/CSU-Kernerkenntnis: AA und BMZ hatten lange kein Interesse an Ausreisemöglichkeiten für Ortskräfte ihres Bereiches, weil sie das zivile Engagement fortsetzen wollten. Folge: Bis Sommer 2021 keine aktive Planung; Pull-Effekt befürchtet; entsprechende Planungen erst angesichts der Lageverschlechterung im August 2021, also „deutlich zu spät”.

Thema: Lehren für die Zukunft Akteure: Auswärtiges Amt, BMZ, BMVg, BMI Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Sondervotum/Bewertung der Fraktion der CDU/CSU (Drucksache 20/14700, Teil 3, Kap. 2, S. 733–855)

Drucksache: 20/14700

Fundstelle: S. 853 (Dokument insgesamt S. 733–855)

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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Hinweis: Kritische Bewertung aus Sondervotum der CDU/CSU (Oppositionsperspektive).
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