Bridge the Gap.

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Sondervotum Teil 3, Kap. 2, Abschnitt 11.3 — Hubschrauber S. 843

CDU/CSU: Einsatz deutscher Hubschrauber durch USA und AA verhindert; „Joint Operation Gripping Eagle” nach Telefonat Kramp-Karrenbauer mit US-Counterpart

Originalstelle
„Die Amerikaner haben grundsätzlich unsere Operation abgelehnt, und zwar auf Ebene Secretary of Defense, also Verteidigungsminister. […] Nach einem nächtlichen Telefonat von Bundesministerin Kramp-Karrenbauer mit ihrem US-Counterpart wurde die Rettung der deutschen Staatsbürger jedoch als Joint-Operation „Gripping Eagle” erfolgreich durchgeführt und 20 Personen auf den Flughafen gebracht.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 843 (Original, neues Fenster)

Die CDU/CSU dokumentiert: US-Verteidigungsminister hatte den Einsatz deutscher Hubschrauber abgelehnt; auch das AA und van Thiel rieten ab („act of war”-Risiko). Erst nach nächtlichem Telefonat Kramp-Karrenbauers mit US-Counterpart wurde Joint Operation „Gripping Eagle” möglich: 20 Personen gerettet, später 21.

Thema: Evakuierungsoperation Akteure: Annegret Kramp-Karrenbauer, USA Department of Defense, KSK Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Sondervotum/Bewertung der Fraktion der CDU/CSU (Drucksache 20/14700, Teil 3, Kap. 2, S. 733–855)

Drucksache: 20/14700

Fundstelle: S. 843 (Dokument insgesamt S. 733–855)

Art des Belegs: wörtliches Zitat

Weiteres aus derselben Quelle

Sondervotum Teil 3, Kap. 2, Abschnitt 1 — Untersuchungsverfahren S. 733

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Die CDU/CSU stellt fest, dass sie dem Untersuchungsanliegen, das sie schon im August 2021 gefordert hatte, überwiegend aufgeschlossen gegenüberstand und gemeinsam mit SPD, Grünen und FDP einen Einsetzungsantrag erarbeitete (21.06.2022). Ein eigener Entwurf habe bereits zur Jahreswende 2021/2022 vorgelegen.

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Im Endergebnis sieht die CDU/CSU keinen Anlass zur Beanstandung der Aktenvorlage. Allerdings habe der Weg dorthin „überflüssige Umwege” enthalten: Vorläufige Vollständigkeitserklärungen über das ganze Jahr 2023, Vorbehalte, schließlich Vollständigkeitserklärungen erst Ende April 2024 nach mehrmaligem Drängen.

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Erster zentraler Vorwurf der CDU/CSU: Die Bundesregierung hätte realistischer einschätzen müssen, dass die Konditionierung des Doha-Abkommens gegenüber den USA auch unter Biden nicht durchsetzbar war, und sich systematischer auf das Worst-Case-Szenario vorbereiten müssen. Die USA hätten dies (Special-Visa-Programm, Verstärkung Visa-Abteilung Botschaft Kabul) bereits vor Abschluss ihres Review-Prozesses getan.

Hinweis: Kritische Bewertung aus Sondervotum der CDU/CSU (Oppositionsperspektive).
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