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Sondervotum Teil 3, Kap. 2, Abschnitt 9.4 — BND-Lagebild S. 815

CDU/CSU: BND berichtete „professionell, pro-aktiv und mit großer Verlässlichkeit”, lag aber bei Datierung der Machtübergabe falsch

Originalstelle
„Der BND berichtete über den gesamtem Untersuchungszeitraum professionell, pro-aktiv und mit großer Verlässlichkeit zu Afghanistan – lag jedoch bei der Datierung der Machtübergabe in Kabul letztendlich falsch. Jedoch war die einhellige Meinung aller durch den Ausschuss über fast drei Jahre hinweg befragten Fachleute: Mitte August war etwas im Fluss, aber die Übernahme Kabuls durch die Taliban am 15. August 2021 habe man nicht kommen sehen können.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 815 (Original, neues Fenster)

Die CDU/CSU bewertet die BND-Berichterstattung insgesamt positiv: „professionell, pro-aktiv und mit großer Verlässlichkeit”. Die Datierung der Machtübergabe sei falsch gewesen, aber „die Frage Lag der BND falsch? ist nicht die entscheidende, sondern: Hätte der BND zu einer anderen Einschätzung kommen müssen?” Diese Frage verneint die CDU/CSU eindeutig. Die Maas-Aussage „katastrophale Folgen” sei „unterkomplex”.

Thema: Nachrichtendienste Akteure: BND, Bruno Kahl, Heiko Maas Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Sondervotum/Bewertung der Fraktion der CDU/CSU (Drucksache 20/14700, Teil 3, Kap. 2, S. 733–855)

Drucksache: 20/14700

Fundstelle: S. 815 (Dokument insgesamt S. 733–855)

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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Hinweis: Kritische Bewertung aus Sondervotum der CDU/CSU (Oppositionsperspektive).
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