Bridge the Gap.

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Sachverständige:r Frage 2 — Bilaterale Verhandlungen ohne Kabul, Freilassung 5.000 Gefangener S. 3

Logik der Freilassung: spieltheoretische Vertrauensbildung zwischen USA und Taliban

Originalstelle
„Von dieser Perspektive her macht die Freilassung daher keinen Sinn. Die Logik dieser Maßnahme ist eher in der Vertrauensbildung zwischen der US-Administration und den Taliban zu sehen. Im Sinne der Spieltheorie ist es plausibel, auf seinen Gegenüber einzugehen und diesem erst einmal Kooperation zu signalisieren, sodass ein Vertrauensverhältnis reziproken Altruismusses aufgebaut werden kann.“

Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)112, S. 3 (Original, neues Fenster)

Aus militärischer Logik mache die Freilassung keinen Sinn; ihr Zweck liege in der Vertrauensbildung zwischen US-Administration und Taliban. Das sei spieltheoretisch plausibel, weil reziproker Altruismus Kooperation aufbauen kann.

Thema: Doha-Abkommen Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Stellungnahme zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr — Lage in Afghanistan zum Zeitpunkt des Doha-Abkommens (Sicherheitslage und militärische Lage)

Autor:in: Prof. Dr. Daniel Zerbin

Wissenschaftliche und dienstliche Befassung mit islamistischem Terrorismus, Selbstmordattentaten; zwei dienstliche Aufenthalte in Afghanistan

Ausschussdrucksache: 20(27)112

Datum: 2022-09-14

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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