Bridge the Gap.

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Sachverständige:r Herausforderungen der Entwicklungszusammenarbeit S. 3

Künftig tragfähig: eigenständige, lokal verankerte Initiativen; Zivilgesellschaft breiter denken

Originalstelle
„In der Zukunft werden sich womöglich jene Initiativen als überlebensfähig erweisen, die aus eigenem Antrieb und mit eigener Kraft von lokal verankerten Menschen verantwortet werden. Im afghanischen Kontext umfasst Zivilgesellschaft im weiteren Sinne zudem auch Stammesältere, lokale Gemeindevorsteher sowie Imame von Moscheen. Die Interessen und Vertreter eines friedlichen, traditionellen und teils auch sehr konservativen Islam hätten ein Gegengewicht gegenüber radikal-religiösen Ideologien und islamistischen Fremdeinfluss durch Salafismus oder Jihadismus einnehmen können.“

Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)104, S. 3 (Original, neues Fenster)

Künftig dürften vor allem aus eigenem Antrieb getragene, lokal verankerte Initiativen tragfähig sein; Zivilgesellschaft im weiteren Sinne umfasse in Afghanistan auch Stammesältesten, Gemeindevorsteher und Moschee-Imame. Ein friedlich-konservativer Islam hätte ein Gegengewicht zu Salafismus und Jihadismus bilden können.

Thema: Lehren für die Zukunft Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Stellungnahme für die Anhörung als Sachverständige vor dem 1. Untersuchungsausschuss (Afghanistan) des Deutschen Bundestags

Autor:in: Dr. Ellinor Zeino

ehem. Leiterin Auslandsbüro Afghanistan der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kabul (2018 – August 2021)

Ausschussdrucksache: 20(27)104

Datum: 2022-09-12

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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