Verfassung 2004 sicherte Partizipation und Freiheitsrechte, auch für Frauen
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„Die Verfassung der Islamischen Republik von 2004 ermöglichte politische Partizipation und garantierte wesentliche Freiheitsrechte. Frauen waren erstmals in führenden politischen Ämtern in Regierung, Parlament und Justiz, im diplomatischen Dienst wie in den afghanischen Sicherheitskräften vertreten.“
Die Verfassung der Islamischen Republik (2004) habe politische Partizipation und Freiheitsrechte garantiert; Frauen seien erstmals in führenden Ämtern in Regierung, Parlament, Justiz, Diplomatie und Sicherheitskräften vertreten gewesen.
Mit dem Doha-Prozess ab 2018 verhandelten die USA erstmals offiziell mit den Taliban; das Doha-Abkommen vom 29. Februar 2020 zwischen den USA und der Taliban-Führung wird als historischer Moment eingeordnet.
Die Absicht des NATO-Bündnisses, nach 20 Jahren aus Afghanistan abzuziehen, sei zum Zeitpunkt des Doha-Abkommens grundsätzlich gefestigt gewesen; offen seien nur Modalitäten und Zeitpunkt gewesen.
Nach dem Doha-Abkommen stellten die Taliban Angriffe auf internationale Kräfte ein, intensivierten aber Angriffe gegen die afghanische Regierung und ihre Sicherheitskräfte.
Die Sicherheitslage blieb nach Doha unvorhersehbar; zivile Opfer urbaner Anschläge nahmen 2018 zu, Kabul galt erneut als gefährlichste Hauptstadt der Welt.
Thema: Lageeinschätzung2018 bis nach Doha-Abkommenstellungnahmen\05-zeino.json