Bridge the Gap.

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Sachverständige:r Vertrauensverlust des afghanischen Staats und seiner Eliten S. 3

Taliban-Anhängerschaft beruhte primär auf anti-elitärem Image

Originalstelle
„Die Anhängerschaft, den die Taliban in weiten Teilen der Gesellschaft erfuhren, beruht weniger auf der Attraktivität ihrer religiös-ideologischen Weltanschauung, sondern auf ihrem Image als anti-elitäre Bewegung des „kleinen Mannes ohne Stimme”. Von vielen traditionell-konservativen Menschen, die vom Wiederaufbau ausgeschlossen waren oder familiäre Verluste durch Kämpfe und Drohnenanschläge erlitten hatten, erhielten die Taliban Zuspruch.“

Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)104, S. 3 (Original, neues Fenster)

Die Anhängerschaft der Taliban beruhe weniger auf religiös-ideologischer Attraktivität als auf einem anti-elitären Image (Bewegung des „kleinen Mannes ohne Stimme”); Zuspruch sei vor allem von traditionell-konservativen Menschen gekommen, die vom Wiederaufbau ausgeschlossen waren oder Angehörige durch Kämpfe oder Drohnenanschläge verloren hatten.

Thema: Taliban Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Stellungnahme für die Anhörung als Sachverständige vor dem 1. Untersuchungsausschuss (Afghanistan) des Deutschen Bundestags

Autor:in: Dr. Ellinor Zeino

ehem. Leiterin Auslandsbüro Afghanistan der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kabul (2018 – August 2021)

Ausschussdrucksache: 20(27)104

Datum: 2022-09-12

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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Thema: NATO & Bündnis rund um Doha-Abkommen (2020) Akteure: NATO-Bündnis stellungnahmen\05-zeino.json