Bridge the Gap.

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Sachverständige:r Fehleinschätzungen der sicherheitspolitischen Lage S. 2

Afghanische Akteure hielten an Annahme fest, USA würden nicht vollständig abziehen

Originalstelle
„Trotz des Doha-Abkommens waren viele Afghaninnen und Afghanen in Regierung, Parlament und Zivilgesellschaft weiterhin überzeugt, dass die USA ihre Truppen nicht vollständig abziehen würden. Afghanistan sei geostrategisch zu bedeutend im Antiterrorkampf und in der Auseinandersetzung mit China, Iran und Russland.“

Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)104, S. 2 (Original, neues Fenster)

Trotz Doha-Abkommen hätten viele afghanische Akteure (Regierung, Parlament, Zivilgesellschaft) angenommen, die USA würden ihre Truppen nicht vollständig abziehen, weil Afghanistan geostrategisch (China, Iran, Russland, Antiterror) zu wichtig sei.

Thema: Lageeinschätzung Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Stellungnahme für die Anhörung als Sachverständige vor dem 1. Untersuchungsausschuss (Afghanistan) des Deutschen Bundestags

Autor:in: Dr. Ellinor Zeino

ehem. Leiterin Auslandsbüro Afghanistan der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kabul (2018 – August 2021)

Ausschussdrucksache: 20(27)104

Datum: 2022-09-12

Art des Belegs: wörtliches Zitat

Weiteres aus derselben Quelle

Sachverständige:r Einleitung S. 1

NATO-Abzug war beschlossen, nur Wie und Wann offen

Die Absicht des NATO-Bündnisses, nach 20 Jahren aus Afghanistan abzuziehen, sei zum Zeitpunkt des Doha-Abkommens grundsätzlich gefestigt gewesen; offen seien nur Modalitäten und Zeitpunkt gewesen.

Thema: NATO & Bündnis rund um Doha-Abkommen (2020) Akteure: NATO-Bündnis stellungnahmen\05-zeino.json