Bridge the Gap.

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Sachverständige:r Frage 2 — Doha und Abschiebungen S. 2–3

Doha-Effekt: weniger Gewalt in Taliban-Gebieten, mehr in umkämpften; Taliban dehnten Herrschaft aus

Originalstelle
„Erstens, wie im Doha-Abkommen festgelegt, unternahmen die Taliban kaum noch Angriffe gegen militärische Ziele der USA und ihrer internationalen Verbündeten. Gleichzeitig nahm die Anzahl der Luftangriffe der USA rasant ab. Dies führte dazu, dass gerade in Gebieten, die ganz unter der Kontrolle der Taliban waren, die Gewalt abnahm. Dagegen nahm die Gewalt in den Gebieten, die zwischen den Taliban und den afghanischen Sicherheitskräften umstrittenen waren, zu und die Taliban dehnten ihre Herrschaft sukzessive aus.“

Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)103, S. 2–3 (Original, neues Fenster)

Nach Doha hätten die Taliban kaum noch US- und NATO-Ziele angegriffen, die US-Luftangriffe seien rasant zurückgegangen; in voll von Taliban kontrollierten Gebieten habe die Gewalt abgenommen, in den umkämpften zugenommen. Die Taliban dehnten ihre Herrschaft sukzessive aus.

Thema: Lageeinschätzung Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Schriftliche Stellungnahme zum Panel „Zivilgesellschaft und Stabilität der Institutionen” — Lage in Afghanistan zur Zeit des Doha-Abkommens

Autor:in: Prof. Dr. Conrad Schetter

Professor für Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Bonn; Direktor des Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC); seit 1994 wissenschaftliche Befassung mit Afghanistan

Ausschussdrucksache: 20(27)103

Datum: 2022-09-09

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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