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Bewertung Frage 12 — Reformen, die Regimewechsel überdauern könnten S. 10–11 Stand 09/2022, Prognose Ende 2022

Über 20 Mio Hungernde; Hunger und Armut auch als Ergebnis fehlgeschlagener Intervention

Originalstelle
„Derzeit hungern in Afghanistan mehr als 20 Millionen Menschen. Das ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung – und der nächste Winter steht vor der Tür. Die Prognose geht davon aus, dass vermutlich bis Ende dieses Jahres etwa 90 Prozent der Bevölkerung unter die Armutsgrenze rutschen. Dafür gibt es viele Gründe. Aber Hunger und Armut sind definitiv auch das Ergebnis einer fehlgeschlagenen Intervention, die Deutschland mitzuverantworten hat.“

Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)101(neu), S. 10–11 (Original, neues Fenster)

Aktuell hungerten in Afghanistan mehr als 20 Millionen Menschen, mehr als die Hälfte der Bevölkerung; Prognosen gingen davon aus, dass bis Ende 2022 rund 90 Prozent unter die Armutsgrenze rutschen. Hunger und Armut seien auch Ergebnis einer fehlgeschlagenen Intervention, die Deutschland mitzuverantworten hat.

Thema: Humanitäre Lage Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Gutachten zum Panel „Zivilgesellschaft und Stabilität der Institutionen” — Lage in Afghanistan zum Zeitpunkt des Doha-Abkommens

Autor:in: Sandra Petersmann

Journalistin (Deutsche Welle, DW), langjährige Afghanistan-Berichterstattung

Ausschussdrucksache: 20(27)101(neu)

Datum: 2022-09-07

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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