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Sachverständige:r Frage 2 — Doha und Abschiebungen S. 5–6 Juni 2020

Mitte Juni 2020: ANSF-Verluste publik, verlustreichste Woche seit 2001 (291 Tote, 550 Verwundete)

Originalstelle
„Mitte Juni 2020 ging die Regierung mit der Information an die Öffentlichkeit, dass die verlustreichste Woche für afghanische Militärangehörige seit 2001 zu Ende gegangen sei, mit 291 Todesopfern und 550 Verwundeten. Zwischen Januar und Juni 2020 wurden 86,000 Menschen aufgrund von Gewalt binnenvertrieben, im Jahresverlauf 404,000 (IDMC 2022).“

Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)105, S. 5–6 (Original, neues Fenster)

Mitte Juni 2020 ging die Regierung damit an die Öffentlichkeit, dass die verlustreichste Woche für ANSF seit 2001 zu Ende gegangen sei (291 Tote und 550 Verwundete); zwischen Januar und Juni 2020 wurden 86.000 Menschen binnenvertrieben, im Jahresverlauf 404.000 (IDMC).

Thema: Lageeinschätzung Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Schriftliche Stellungnahme zum Panel „Zivilgesellschaft und Stabilität der Institutionen” — Lage in Afghanistan zum Zeitpunkt des Doha-Abkommens

Autor:in: Dr. Katja Mielke

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC); ca. 20 Jahre wissenschaftliche und politikberatende Befassung mit Afghanistan, mehrfache Feldforschung; zuletzt im Januar 2020 in Kabul

Ausschussdrucksache: 20(27)105

Datum: 2022-09-12

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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