Afghanistan versinkt in Hunger und Elend: Neustart der EZ als Stabilisierungsbeitrag
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„Afghanistan versinkt derzeit in Hunger und Elend. Ein Neustart unserer entwicklungspolitischen Aktivitäten könnte auf jeden Fall helfen, das Elend für die Bevölkerung ein wenig zu lindern und gleichzeitig dabei helfen, Afghanistan politisch zu stabilisieren.“
Afghanistan versinke in Hunger und Elend; ein Neustart der deutschen Entwicklungszusammenarbeit könne das Elend lindern und politisch stabilisierend wirken.
Dokument: Schriftliche Stellungnahme zur Expertenanhörung des 1. Untersuchungsausschusses (Afghanistan)
Autor:in: Hans-Hermann Dube
Ministerialrat a.D.; Mitarbeiter der GTZ/GIZ 2003–2015, verantwortlich für GIZ-International Services Afghanistan; Wohnsitz Afghanistan 2003–2008, dann Indien; Gastdozent an der Führungsakademie der Bundeswehr
Dube stellt ausdrücklich klar, dass er nicht im Auftrag von BMVg, BMZ oder GIZ spricht, sondern eine private, auf jahrzehntelanger Regionalerfahrung beruhende Einschätzung gibt.
Nach dem Sowjet-Abzug versank Afghanistan in einen Bürgerkrieg um Macht, Einfluss und Geld; lokale Warlords mordeten, plünderten, vergewaltigten und zerstörten. Die Bevölkerung litt landesweit unter ihrem Terror.
Rund um 1994 formierten sich in Kandahar die als „Schüler” („Taliban”) bezeichneten Kämpfer mit dem Ziel, den Bürgerkrieg zu beenden, was ihnen gelang.
Thema: Talibanab ca. 1994stellungnahmen\01-dube.json