Bridge the Gap.

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Sachverständige:r Zivil-militärische Zusammenarbeit S. 4

Deutsche EZ war praktisch nie mit der Bundeswehr im Feld; Schutzgrund war die Akzeptanz der Bevölkerung

Originalstelle
„Dass wir praktisch nie zusammen mit der Bundeswehr im „Feld” waren, lag daran, dass alle Militärs von der überwiegenden Mehrheit der afghanischen Bevölkerung als Besatzer, die notfalls bekämpft werden müssen, gesehen wurden. Diesem Risiko konnten wir uns nicht aussetzen, zumal sonst nicht nur wir gefährdet gewesen wären, sondern auch eine weitere Zusammenarbeit mit der zivilen Bevölkerung unmöglich gewesen wäre. Diese Haltung wurde auch von der deutschen militärischen Führung akzeptiert.“

Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)100, S. 4 (Original, neues Fenster)

Deutsche EZ-Kräfte seien praktisch nie gemeinsam mit der Bundeswehr im Feld gewesen, weil Militärs von der Mehrheit der afghanischen Bevölkerung als Besatzer galten; das damit verbundene Risiko sei untragbar gewesen. Die deutsche militärische Führung habe diese Trennung akzeptiert.

Thema: Ressortabstimmung Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Schriftliche Stellungnahme zur Expertenanhörung des 1. Untersuchungsausschusses (Afghanistan)

Autor:in: Hans-Hermann Dube

Ministerialrat a.D.; Mitarbeiter der GTZ/GIZ 2003–2015, verantwortlich für GIZ-International Services Afghanistan; Wohnsitz Afghanistan 2003–2008, dann Indien; Gastdozent an der Führungsakademie der Bundeswehr

Ausschussdrucksache: 20(27)100

Datum: 2022-09-10

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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