Bridge the Gap.

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Sachverständige:r Bildung von Mädchen und Frauen S. 3–4

Schulbau-Gelder flossen oft nur auf Basis von Fotos, viele Schulen existierten nicht

Originalstelle
„Mir sind zahlreiche Fälle bekannt, dass Gelder nur auf der Basis von vorgelegten Fotos an lokale Bauunternehmer und an lokale Machthaber flossen. Die Gefahr „enttarnt” zu werden, war denkbar gering, da die meisten EZ-Experten der großen internationalen Agenturen nie ihre Büros in Kabul verlassen durften. Ich wurde mehrfach von Kolleginnen und Kollegen dieser Agenturen gebeten, mir im „Feld” Schulen oder Kinderheime anzuschauen. In der Regel fand ich vor Ort nichts vor.“

Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)100, S. 3–4 (Original, neues Fenster)

Es gebe zahlreiche Fälle, in denen Schulbaugelder allein auf Basis von Fotos an lokale Bauunternehmer und Machthaber flossen; da EZ-Experten ihre Kabuler Büros kaum verlassen durften, sei die Aufdeckung sehr unwahrscheinlich gewesen. Bei Stichproben im Feld habe Dube häufig nichts vorgefunden.

Thema: Humanitäre Lage Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Schriftliche Stellungnahme zur Expertenanhörung des 1. Untersuchungsausschusses (Afghanistan)

Autor:in: Hans-Hermann Dube

Ministerialrat a.D.; Mitarbeiter der GTZ/GIZ 2003–2015, verantwortlich für GIZ-International Services Afghanistan; Wohnsitz Afghanistan 2003–2008, dann Indien; Gastdozent an der Führungsakademie der Bundeswehr

Ausschussdrucksache: 20(27)100

Datum: 2022-09-10

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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