Bridge the Gap.

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Sachverständige:r Ländliches Afghanistan S. 2

„Positive Entwicklung” fand fast nur in Kabul statt; das Land lebt in jahrhundertealten Strukturen

Originalstelle
„Das ländliche Afghanistan, also wirklich alle Gebiete, die außerhalb der wenigen großen Städte liegen, ist landesweit extrem konservativ. Hier leben die Menschen in ihren Traditionen, die oft Tausende Jahre alt sind. Alles, was wir in den vergangenen Jahren als „positive” Entwicklung wahrgenommen haben, fand in erster Linie in Kabul statt. Schon 10 Kilometer von Kabul entfernt, beispielsweise in der Wardak-Provinz, leben die Menschen so, wie sie es schon seit Jahrhunderten gewohnt waren.“

Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)100, S. 2 (Original, neues Fenster)

Das ländliche Afghanistan sei landesweit extrem konservativ; die als „positiv” wahrgenommene Entwicklung habe vor allem in Kabul stattgefunden. Bereits zehn Kilometer außerhalb (z. B. Wardak) lebten die Menschen wie seit Jahrhunderten.

Thema: Lageeinschätzung Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Schriftliche Stellungnahme zur Expertenanhörung des 1. Untersuchungsausschusses (Afghanistan)

Autor:in: Hans-Hermann Dube

Ministerialrat a.D.; Mitarbeiter der GTZ/GIZ 2003–2015, verantwortlich für GIZ-International Services Afghanistan; Wohnsitz Afghanistan 2003–2008, dann Indien; Gastdozent an der Führungsakademie der Bundeswehr

Ausschussdrucksache: 20(27)100

Datum: 2022-09-10

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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