Bridge the Gap.

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Bewertung Frage 2 — bilaterale Verhandlungen, 5.000 Gefangene S. 4

Nichteinbindung der Lead-Nations war Fehler und entsprach nicht dem Miteinander in Kabul

Originalstelle
„Allerdings empfand ich die NICHT-Beteiligung der Alliierten und Partner oder zumindest der Lead-Nations als einen Fehler, hieß es doch immer, dass „wir” gemeinsam handelten. Der Alleingang der Amerikaner bei den Friedensverhandlungen in Doha entsprach aus meiner Sicht nicht dem vertrauensvollen Miteinander in Kabul, wo Botschafter, Militärs und UN-Vertreter tagtäglich gemeinsame Sitzungen zur Lage und Entwicklung im Land abhielten.“

Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)99, S. 4 (Original, neues Fenster)

Die Nicht-Beteiligung der Alliierten und Partner, zumindest der Lead-Nations, sei ein Fehler gewesen; der US-Alleingang in Doha habe nicht dem vertrauensvollen Miteinander in Kabul entsprochen, wo Botschafter, Militärs und UN-Vertreter täglich gemeinsame Sitzungen abhielten.

Thema: Innerafghanische Verhandlungen Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Stellungnahme „Beurteilung der militärischen Lage” — Lage in Afghanistan zum Zeitpunkt des Doha-Abkommens

Autor:in: Hans-Lothar Domröse

General a.D.; Januar 2008 – Januar 2009 Chef des Stabes im US-geführten ISAF-HQ, Kabul; Dezember 2012 – März 2016 Befehlshaber im NATO Joint Forces Command Brunssum (NLD), u.a. verantwortlich für die NATO-geführte Mission in Afghanistan

Ausschussdrucksache: 20(27)99

Datum: 2022-09-05

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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Hinweis: Domröses Lagebild („relativ sicher”) steht in deutlicher Spannung zu Petersmanns „Hoffnungslosigkeit / schlechte Sicherheitslage” und Zerbins Beschreibung anhaltender Unsicherheit.
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