Bridge the Gap.

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Bewertung Frage 2 — bilaterale Verhandlungen, 5.000 Gefangene S. 4

Verhandlungen mit Taliban grundsätzlich begrüßt; Ziel: Regierungspartizipation à la Nordirland

Originalstelle
„Grundsätzlich habe ich es immer begrüßt, mit den Taliban zu verhandeln. Es ging aus meiner Sicht im Kern um Partizipation an der Regierung, etwa nach dem „Vorbild” Nordirlands & UK. Die USA traten als Vermittler auf und waren in der Lage, „alle”, d. h. Taliban, pakistanische und afghanische Regierungsvertreter und Vertreter der truppenstellenden Nationen an einen Tisch zu bringen und ein mögliches Ergebnis durchzusetzen bzw. zu überwachen.“

Quelle: Ausschuss-Drs. 20(27)99, S. 4 (Original, neues Fenster)

Domröse habe Verhandlungen mit den Taliban grundsätzlich begrüßt. Ziel sei aus seiner Sicht Regierungspartizipation der Taliban gewesen (Vorbild Nordirland und UK); die USA hätten als Vermittler alle relevanten Parteien an einen Tisch bringen und ein Ergebnis durchsetzen können.

Thema: Innerafghanische Verhandlungen Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Stellungnahme „Beurteilung der militärischen Lage” — Lage in Afghanistan zum Zeitpunkt des Doha-Abkommens

Autor:in: Hans-Lothar Domröse

General a.D.; Januar 2008 – Januar 2009 Chef des Stabes im US-geführten ISAF-HQ, Kabul; Dezember 2012 – März 2016 Befehlshaber im NATO Joint Forces Command Brunssum (NLD), u.a. verantwortlich für die NATO-geführte Mission in Afghanistan

Ausschussdrucksache: 20(27)99

Datum: 2022-09-05

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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Hinweis: Domröses Lagebild („relativ sicher”) steht in deutlicher Spannung zu Petersmanns „Hoffnungslosigkeit / schlechte Sicherheitslage” und Zerbins Beschreibung anhaltender Unsicherheit.
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