Bridge the Gap.

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Bewertung 4.3.2.3.3 — Konkrete Fehler S. 168

Transferzahlungen an Eliten ermöglichten Entzug aus dem Demokratisierungsprozess

Originalstelle
„Die monetäre Unterstützung von afghanischen Stakeholdern durch ausländische Akteure erlaubte es Eliten, sich dem Demokratisierungsprozess zu entziehen. Durch die eigene finanzielle Basis bestanden keine Notwendigkeit zur Kooperation mit der afghanischen Zentralregierung und kein Anreiz zum Aufbau rechtsstaatlicher und demokratischer Institutionen. Anstatt der gewählten Vorgehensweise hätte die finanzielle Unterstützung stärker an die Bedingung einer Integration in das demokratische System erfolgen müssen. Dies ordnet sich ein in ein Gesamtbild, wonach Finanzmittel schlichtweg zu unsystematisch und „ohne Prüfung gewährt“ wurden.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 168 (Original, neues Fenster)

Die monetäre Unterstützung von afghanischen Stakeholdern durch ausländische Akteure erlaubte es Eliten, sich dem Demokratisierungsprozess zu entziehen. Durch die eigene finanzielle Basis bestand keine Notwendigkeit zur Kooperation mit der Zentralregierung und kein Anreiz zum Aufbau demokratischer Institutionen. Finanzmittel wurden zu unsystematisch und „ohne Prüfung gewährt”. So blieb das System die demokratische Fassade eines Systems der Patronage.

Thema: Lehren für die Zukunft Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Zwischenbericht der Enquete-Kommission „Lehren aus Afghanistan”, 20. Wahlperiode

Drucksache: 20/10400

Fundstelle: S. 168 (Dokument insgesamt S. 117–214)

Art des Belegs: sinngemäße Wiedergabe (Paraphrase)

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