Bridge the Gap.

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Feststellung 4.2.5.3.1 — Strukturelle Gründe S. 132 ab 2005

Freihandelspolitik führte zu chronischem Handelsbilanzdefizit

Originalstelle
„Im Verständnis der Entwicklungsakteure setzten die genannten Maßnahmen die Öffnung der Wirtschaft für den Weltmarkt, die Senkung der Zölle und die umfassende Privatisierung wenig staatseigener Unternehmen voraus. Dies führte allerdings dazu, dass die einheimische Wirtschaft gegenüber dem Weltmarkt ungeschützt blieb, z. B. lokale Produkte und Firmen angesichts ins Land schwemmender ausländischer Waren nicht mehr konkurrenzfähig waren und sich ein beträchtliches Handelsbilanzdefizit – von 3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2009718 – einstellte, das chronische Züge annahm.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 132 (Original, neues Fenster)

Die marktradikalen Reformansätze (Öffnung für den Weltmarkt, Senkung der Zölle, Privatisierung) ließen die einheimische Wirtschaft ungeschützt. Lokale Produkte waren gegenüber ausländischen Waren nicht konkurrenzfähig. Es entstand ein chronisches Handelsbilanzdefizit (3 Mrd. US-$ 2009). Die Entwicklung afghanischer Produktionsstrukturen wurde langfristig unterminiert.

Thema: Lageeinschätzung Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Zwischenbericht der Enquete-Kommission „Lehren aus Afghanistan”, 20. Wahlperiode

Drucksache: 20/10400

Fundstelle: S. 132 (Dokument insgesamt S. 117–214)

Art des Belegs: sinngemäße Wiedergabe (Paraphrase)

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Bewertung 4.2.4.2.3 — Erfolgsfaktor Querschnittsthema S. 120

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