Bridge the Gap.

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Empfehlung 4.2.4.4 — Lehren S. 125

Lehre: Direkte Zusammenarbeit mit lokaler Bevölkerung statt Intermediären

Originalstelle
„Wo es die Sicherheitslage zulässt, sollten deutsche Akteure möglichst direkt mit der lokalen Bevölkerung zusammenarbeiten und Intermediäre vermeiden. Dieser Ansatz ist zwar mit einem erhöhten Personalaufwand bei den Hilfsorganisationen verbunden, kann aber auch zur Verringerung von Korruption und Mittelveruntreuung beitragen. Projekte zur Stärkung der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte sollten sich künftig stärker an den Kriterien der sprachlichen Vielfalt, des Dialogs mit religiösen Akteuren, der Dezentralität, einer Förderung von gleichwertigen Lebensverhältnissen und an Nachhaltigkeit orientieren.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 125 (Original, neues Fenster)

Wo es die Sicherheitslage zulässt, sollten deutsche Akteure möglichst direkt mit der lokalen Bevölkerung zusammenarbeiten und Intermediäre vermeiden. Dieser Ansatz erhöht den Personalaufwand, kann aber Korruption und Mittelveruntreuung verringern. Projekte sollten sich an sprachlicher Vielfalt, Dialog mit religiösen Akteuren, Dezentralität und Nachhaltigkeit orientieren.

Thema: Lehren für die Zukunft Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Zwischenbericht der Enquete-Kommission „Lehren aus Afghanistan”, 20. Wahlperiode

Drucksache: 20/10400

Fundstelle: S. 125 (Dokument insgesamt S. 117–214)

Art des Belegs: sinngemäße Wiedergabe (Paraphrase)

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Feststellung 4.2.4.2.1 — Frauenförderung S. 118

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Die Bundesregierung beschrieb die Förderung von Frauen und Kindern als besonderes Anliegen des Wiederaufbaus. Kernbereiche waren Projekte gegen Missbrauch und häusliche Gewalt, Rechtsberatung, Bildung, Radio- und Kommunikationsnetze und Wirtschaftsförderung. Formulierungen zu konkreten deutschen Zielen blieben jedoch oft vage und verwiesen auf die afghanische Verfassung von 2004, die zugleich festhielt, dass kein Gesetz im Widerspruch zum Islam stehen darf.

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Bewertung 4.2.4.2.3 — Erfolgsfaktor Querschnittsthema S. 120

Gender-Mainstreaming wirksamer als „reine” Frauenrechtsprojekte

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Thema: Humanitäre Lage Akteure: BMZ, GTZ/GIZ enquete\zwischenbericht-projektgruppen-2.json