Bridge the Gap.

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Bewertung Kap. 3.2 — Motive, Ziele und Strategien (Koordinierung) S. 19–20

Keine ressortübergreifenden Konfliktanalysen oder Länderstrategien; Ressortegoismen dominierten in Berlin

Originalstelle
„National führte eine mangelnde strategische und politische Abstimmung trotz der Staatssekretärsrunden zwischen den Ressorts zu unterschiedlichen Schwerpunkten und Umsetzungskonzepten. Weisungen für den Einsatz erfolgten parallel in den jeweiligen Ressorts und waren nicht aufeinander abgestimmt. … Es existierten keine ressortübergreifenden Konfliktanalysen oder ressortübergreifende Länderstrategien als Voraussetzung für ressortgemeinsames Handeln. Sie wurden auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht entwickelt. … Die Federführung für den Gesamteinsatz lag beim Auswärtigen Amt. Es fehlte jedoch eine ressortübergreifende strategische Koordinierung … Besonders in Berlin dominierten Ressortegoismen und -interessen.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 19–20 (Original, neues Fenster)

Trotz Staatssekretärsrunden habe es national keine ausreichende strategisch-politische Abstimmung gegeben; Weisungen für den Einsatz erfolgten parallel und unabgestimmt. Ressortübergreifende Konfliktanalysen und Länderstrategien als Voraussetzung für ressortgemeinsames Handeln fehlten und wurden auch später nicht entwickelt. Trotz AA-Federführung dominierten in Berlin Ressortegoismen.

Thema: Ressortabstimmung Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Zwischenbericht der Enquete-Kommission „Lehren aus Afghanistan für das künftige vernetzte Engagement Deutschlands“

Drucksache: 20/10400

Fundstelle: S. 19–20 (Dokument insgesamt S. i–24 (PDF-Seiten 119–146 des Gesamt-PDFs des Abschlussberichts))

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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