Bridge the Gap.

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Bewertung Kap. 3.1 — Wissen, Kontext und Analyse S. 18

Kritische Rückmeldungen aus Afghanistan in Berlin unzureichend berücksichtigt; keine objektive ressortübergreifende Kontrolle

Originalstelle
„Gesammelte Informationen aus Afghanistan wurden durch die deutschen Ministerien zwar bis in die zivilen, militärischen und politischen Entscheidungsebenen weitergeleitet; kritische und mahnende Rückmeldungen von vor Ort wurden jedoch in der Regierung unzureichend berücksichtigt. Es fand keine objektive ressortübergreifende Kontrolle des bundesdeutschen Engagements bzw. Einsatzes in Afghanistan statt. Jedoch gab und gibt es die Verpflichtung, dass alle Ressorts, die im Ausland arbeiten, ihre Aktivitäten mit dem Auswärtigen Amt abstimmen müssen. Umgekehrt gibt es keine Pflicht der reziproken Abstimmung, noch nicht einmal der Information über eigene Aktivitäten.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 18 (Original, neues Fenster)

Informationen aus Afghanistan seien bis in die Entscheidungsebenen weitergeleitet worden, kritische und mahnende Rückmeldungen vor Ort seien in der Regierung jedoch unzureichend berücksichtigt worden. Es habe keine objektive ressortübergreifende Kontrolle des deutschen Engagements gegeben; eine Abstimmungspflicht bestehe nur gegenüber dem AA, es gebe keine reziproke Abstimmungspflicht und nicht einmal eine Informationspflicht des AA gegenüber den Ressorts.

Thema: Ressortabstimmung Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Zwischenbericht der Enquete-Kommission „Lehren aus Afghanistan für das künftige vernetzte Engagement Deutschlands“

Drucksache: 20/10400

Fundstelle: S. 18 (Dokument insgesamt S. i–24 (PDF-Seiten 119–146 des Gesamt-PDFs des Abschlussberichts))

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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