Bridge the Gap.

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Bewertung Kap. 3.1 — Wissen, Kontext und Analyse S. 17–18

Kein integriertes Lagebild; Informationen aus BND, Militär, Ortskräften und NGOs nicht ressortgemeinsam zusammengeführt

Originalstelle
„Es lag kein umfassendes und integriertes Lagebild vor, auf dessen Basis Strategie und Maßnahmen angepasst werden konnten. Die Ministerien stützten sich auf verschiedene Informationsquellen, darunter Nachrichtendienste, militärische Aufklärung, Ortskräfte oder auch NGOs. Jedoch wurden diese Informationen nicht ausreichend ressortgemeinsam und systematisch zu einem ganzheitlichen Gesamtüberblick zusammengeführt, um daraus Schlussfolgerungen für den Einsatz zu ziehen. Das Sammeln von Informationen mithilfe lokaler Kontakte wurde zudem dadurch erschwert, dass deutsche Einsatzkräfte, wie auch andere internationale Akteure, häufig nur einige Monate vor Ort blieben, was ein nachhaltiges Wissensmanagement erschwerte.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 17–18 (Original, neues Fenster)

Es habe kein umfassendes integriertes Lagebild gegeben, auf dessen Basis Strategie und Maßnahmen angepasst werden konnten. Die Ministerien stützten sich auf verschiedene Quellen (Nachrichtendienste, militärische Aufklärung, Ortskräfte, NGOs), führten diese aber nicht ausreichend ressortgemeinsam zusammen. Kurze Rotationszeiträume deutscher Einsatzkräfte erschwerten zudem das Sammeln von Informationen über lokale Kontakte und das Wissensmanagement.

Thema: Nachrichtendienste Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Zwischenbericht der Enquete-Kommission „Lehren aus Afghanistan für das künftige vernetzte Engagement Deutschlands“

Drucksache: 20/10400

Fundstelle: S. 17–18 (Dokument insgesamt S. i–24 (PDF-Seiten 119–146 des Gesamt-PDFs des Abschlussberichts))

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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