Bridge the Gap.

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Empfehlung 5.2 Lehren S. 48

Empfehlung: ehrliche Ansprache, denn die Öffentlichkeit ist resilienter als angenommen

Originalstelle
„Die Nicht-Rede vom ‚Krieg‘, aber auch das Bestreben, den Einsatz als reine Hilfsmaßnahme darzustellen, wurde von der Öffentlichkeit mitunter als respektlos aufgefasst. Hier gilt es, offen im politischen Diskurs die Risiken und Notwendigkeiten anzusprechen und zu diskutieren, innerhalb deren sich internationale Politik bewegt. • Dazu gehört, die Zielsetzungen der internationalen Partnerschaften mitzuprägen; dass die Absprachen auf internationaler, institutioneller Ebene wie bei der NATO nicht öffentlich gemacht werden, versteht sich von selbst.“

Quelle: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission), S. 48 (Original, neues Fenster)

Die ‚Nicht-Rede vom Krieg' und das Bestreben, den Einsatz als reine Hilfsmaßnahme darzustellen, sei mitunter als respektlos aufgefasst worden. Die demokratische Öffentlichkeit sei resilienter als oft angenommen; offen über Risiken und Notwendigkeiten zu diskutieren, sei nötig.

Thema: Parlament & Öffentlichkeit Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission)

Autor:in: Florian P. Kühn

Politikwissenschaftler, Universität Bayreuth (Sachverständiger der Enquete-Kommission)

Datum: 2024-02-08

Art des Belegs: sinngemäße Wiedergabe (Paraphrase)

Weiteres aus derselben Quelle

Sachverständige:r Executive Summary S. 3

Deutschland verhielt sich gegenüber der Drogenökonomie sehr zurückhaltend

Deutschland habe sich gegenüber der Drogenökonomie sehr zurückhaltend verhalten und sich darauf zurückgezogen, dass dafür im Lead-Nation-Konzept das Vereinigte Königreich bzw. die afghanische Regierung zuständig seien.