Bridge the Gap.

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Sachverständige:r 5.1.3 Maßnahmen S. 45–46 Mitte 2000er

Legalisierungsidee (Senlis Council) scheiterte an Governance- und Preisrisiken

Originalstelle
„Das ist wegen der Gefahr, dass etwas ‚abgezweigt‘ wird, notwendig und auch, weil verlässliche Wirkstoffgehalte für medizinische Verwendungen entscheidend sind. Hinzu kommt das entwicklungspolitische Problem, dass in Afghanistan die Preise bei einer Legalisierung komplett eingebrochen wären, mit entsprechenden verheerenden sozialen Folgen für die mehreren Millionen Menschen, deren Auskommen (und Überleben) von diesen Einnahmen abhing. Schließlich wäre die Governance einer solchen Legalisierung und in der Folge notwendigen Lizenzierung kaum umzusetzen gewesen.“

Quelle: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission), S. 45–46 (Original, neues Fenster)

Die Idee einer Legalisierung des afghanischen Opiums (Senlis Council, 2005) sei unter anderem an der schwierigen Kontrolle medizinischer Opiate, dem zu erwartenden Preisverfall mit verheerenden sozialen Folgen für Millionen Menschen und der schwer umsetzbaren Lizenzierungs-Governance gescheitert.

Thema: Lehren für die Zukunft Akteure: Senlis Council Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission)

Autor:in: Florian P. Kühn

Politikwissenschaftler, Universität Bayreuth (Sachverständiger der Enquete-Kommission)

Datum: 2024-02-08

Art des Belegs: sinngemäße Wiedergabe (Paraphrase)

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Sachverständige:r Executive Summary S. 3

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