Bridge the Gap.

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Bewertung 5.1.3 Maßnahmen S. 45

Eine umfassende Agrarstrategie für Afghanistan wurde international nicht abgestimmt

Originalstelle
„Angesichts der Tatsache, dass Afghanistan als Agrarland bekannt war, in dem weit über 4/5 der Bevölkerung von der Landwirtschaft lebten (ob als Marktproduzenten oder in Subsistenzwirtschaft), ist indes erstaunlich, dass in der ‚internationalen Gemeinschaft‘75 keine Diskussion aufkam, eine umfassende Agrarstrategie für Afghanistan international abzustimmen und zu finanzieren. So blieben die im Agrarbereich praktizierten, regionalen Projekte oft unverbundenes Stückwerk, die obendrein bei Kontingentwechsel neu, und oft anders, konzipiert wurden.“

Quelle: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission), S. 45 (Original, neues Fenster)

Obwohl 4/5 der Bevölkerung von der Landwirtschaft lebten, sei in der ‚internationalen Gemeinschaft' keine Diskussion einer umfassenden, abgestimmten und finanzierten Agrarstrategie aufgekommen; regionale Projekte blieben unverbundenes Stückwerk und wurden bei Kontingentwechsel neu konzipiert.

Thema: Lehren für die Zukunft Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission)

Autor:in: Florian P. Kühn

Politikwissenschaftler, Universität Bayreuth (Sachverständiger der Enquete-Kommission)

Datum: 2024-02-08

Art des Belegs: sinngemäße Wiedergabe (Paraphrase)

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