Bridge the Gap.

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Sachverständige:r 4.2 Zeitleiste S. 37

Keine klaren Wendepunkte; die Intervention veränderte sich nur graduell

Originalstelle
„Die Arbeitshypothese für diese Untersuchung war, dass sich Wendepunkte isolieren lassen, die den Verlauf der internationalen Intervention entscheidend beeinflusst bzw. ihren Verlauf verändert haben. Ein wesentliches Ergebnis dieses Berichts ist, dass sich diese Hypothese nicht bestätigen ließ. Der Einsatz in Afghanistan, in der Gesamtschau wie auch bezogen auf die Drogenökonomie, veränderte sich graduell, um auf unterschiedlich hoch priorisierte Entwicklungen zu reagieren. Kausale Zusammenhänge sind für einzelne, aber nicht generell für alle Entwicklungen identifizierbar, d.h. bei manchen Entscheidungen sind Ursache und Wirkung nicht klar voneinander zu trennen.“

Quelle: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission), S. 37 (Original, neues Fenster)

Die Arbeitshypothese isolierbarer Wendepunkte habe sich nicht bestätigt: Der Einsatz in Afghanistan habe sich, auch bezogen auf die Drogenökonomie, nur graduell verändert; kausale Zusammenhänge seien nicht generell, sondern nur für einzelne Entwicklungen identifizierbar.

Thema: Lehren für die Zukunft Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission)

Autor:in: Florian P. Kühn

Politikwissenschaftler, Universität Bayreuth (Sachverständiger der Enquete-Kommission)

Datum: 2024-02-08

Art des Belegs: sinngemäße Wiedergabe (Paraphrase)

Weiteres aus derselben Quelle

Sachverständige:r Executive Summary S. 3

Deutschland verhielt sich gegenüber der Drogenökonomie sehr zurückhaltend

Deutschland habe sich gegenüber der Drogenökonomie sehr zurückhaltend verhalten und sich darauf zurückgezogen, dass dafür im Lead-Nation-Konzept das Vereinigte Königreich bzw. die afghanische Regierung zuständig seien.