Bridge the Gap.

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Bewertung 3.3 Sicherheitspolitik vs. Entwicklungspolitik S. 31

Sicherheits- und Entwicklungsziele wurden nie austariert

Originalstelle
„Andererseits wurden die Herausforderungen (sic!) in Afghanistan operativ voneinander entkoppelt, d.h. wenn der strategische Imperativ, die Aufstandsbewegung von ihren (vermuteten) Geldquellen abzuschneiden, dominant wurde, wurden entwicklungspolitische Ziele hintangestellt; umgekehrt wurden entwicklungspolitische Zielsetzungen nicht mit ihren sicherheitspolitischen Folgen ins Verhältnis gesetzt. Objektiv falsche Annahmen, wie etwa dass Taliban und al-Qaida eng miteinander kooperierten, oder dass die Opiumökonomie die Taliban direkt finanziere, führten zu fehlgeleiteter Priorisierung.“

Quelle: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission), S. 31 (Original, neues Fenster)

Sicherheits- und entwicklungspolitische Zielsetzungen seien einander systematisch in die Quere gekommen und nie austariert worden; objektiv falsche Annahmen, etwa eine enge Kooperation von Taliban und al-Qaida oder eine direkte Talibanfinanzierung durch Opium, hätten zu fehlgeleiteter Priorisierung geführt.

Thema: Lehren für die Zukunft Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission)

Autor:in: Florian P. Kühn

Politikwissenschaftler, Universität Bayreuth (Sachverständiger der Enquete-Kommission)

Datum: 2024-02-08

Art des Belegs: sinngemäße Wiedergabe (Paraphrase)

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Sachverständige:r Executive Summary S. 3

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