Bridge the Gap.

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Sachverständige:r 3.3 Sicherheitspolitik vs. Entwicklungspolitik S. 28

Afghanistan war seit den 1950er Jahren rentenabhängig; Demokratisierung dauerhaft gehemmt

Originalstelle
„Rubin weist darauf hin, dass Afghanistan spätestens seit den 1950er Jahren von externen Zuschüssen abhängig war und staatliche Modernisierung immer von außen finanziert war. Die politischen Eliten waren schon damals gut darin, insbesondere im Kalten Krieg, verschiedene Seiten für Geldflüsse gegeneinander auszuspielen. Die Folge davon ist ein dauerhaft niedriges Demokratisierungs- und Kooperationsniveau: Eine politische Elite, die nicht durch Steuern finanziert wird, hat vor allem Anreiz, die Beziehungen zu den Gebern zu manipulieren. Ihre Responsivität gegenüber der Bevölkerung ist begrenzt, zumal diese keine Mitsprache einfordern kann.“

Quelle: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission), S. 28 (Original, neues Fenster)

Afghanistan sei spätestens seit den 1950er Jahren von externen Zuschüssen abhängig gewesen; eine politische Elite, die nicht durch Steuern finanziert werde, habe wenig Anreiz zur Responsivität gegenüber der Bevölkerung. Das Demokratisierungs- und Kooperationsniveau bleibe dauerhaft niedrig.

Thema: Lehren für die Zukunft Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission)

Autor:in: Florian P. Kühn

Politikwissenschaftler, Universität Bayreuth (Sachverständiger der Enquete-Kommission)

Datum: 2024-02-08

Art des Belegs: sinngemäße Wiedergabe (Paraphrase)

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Sachverständige:r Executive Summary S. 3

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