Bridge the Gap.

← Lehren für die Zukunft

Sachverständige:r 3.3 Sicherheitspolitik vs. Entwicklungspolitik S. 28

Militärische Aufwendungen überstiegen Entwicklungsinvestitionen um ein Vielfaches

Originalstelle
„Die Aufwendungen für das militärische Vorgehen, nicht nur in der Kampfmission OEF durch die USA, sondern auch in der ISAF unter deutschem Regionalkommando in Nordafghanistan, überstiegen die im weitesten Sinne entwicklungspolitischen Investitionen um ein Vielfaches. Zurecht wird zwar bezweifelt, dass Afghanistan noch mehr davon hätte absorbieren können. Gleichwohl verdeutlicht diese unproportionale Kostenstruktur die falsche Policyakzentuierung.“

Quelle: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission), S. 28 (Original, neues Fenster)

Die Aufwendungen für das militärische Vorgehen, auch in der ISAF unter deutschem Regionalkommando, hätten die entwicklungspolitischen Investitionen um ein Vielfaches überstiegen; das verdeutliche eine ‚falsche Policyakzentuierung'.

Thema: Lehren für die Zukunft Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission)

Autor:in: Florian P. Kühn

Politikwissenschaftler, Universität Bayreuth (Sachverständiger der Enquete-Kommission)

Datum: 2024-02-08

Art des Belegs: sinngemäße Wiedergabe (Paraphrase)

Weiteres aus derselben Quelle

Sachverständige:r Executive Summary S. 3

Deutschland verhielt sich gegenüber der Drogenökonomie sehr zurückhaltend

Deutschland habe sich gegenüber der Drogenökonomie sehr zurückhaltend verhalten und sich darauf zurückgezogen, dass dafür im Lead-Nation-Konzept das Vereinigte Königreich bzw. die afghanische Regierung zuständig seien.