Bridge the Gap.

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Sachverständige:r 3.2 Strategische und operative Probleme S. 27 ab 2008

Helmand Food Zone scheiterte trotz scheinbarer Erfolge

Originalstelle
„Der ab 2008 nach dem desaströsen Aufwuchs britischer Truppen in Helmand ab 2006, der die Taliban nach Helmand brachte, implementierte Plan der Helmand Food Zone sah subventionierten Anbau legaler Feldfrüchte (Weizen) vor. Dabei wurde Saatgut und Dünger verteilt und die Bauern angehalten, sich im Gegenzug schriftlich zu verpflichten, auf den Opiumanbau zu verzichten. Im Fall des Zuwiderhandelns sollte die Ernte vernichtet werden. Freilich konnte dies nicht flächendeckend umgesetzt werden, was die Sinn der Vereinbarungen aushebelte.“

Quelle: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission), S. 27 (Original, neues Fenster)

Der ab 2008 in Helmand implementierte Plan einer ‚Helmand Food Zone' (subventioniertes Saatgut und Dünger gegen Verzicht auf Opium, sonst Vernichtung) sei nicht flächendeckend umsetzbar gewesen; sharecropper hätten in vormals unbebaute Gebiete ausweichen können, Korruption und schlechtes Saatgut diskreditierten das Programm.

Thema: Lehren für die Zukunft Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission)

Autor:in: Florian P. Kühn

Politikwissenschaftler, Universität Bayreuth (Sachverständiger der Enquete-Kommission)

Datum: 2024-02-08

Art des Belegs: sinngemäße Wiedergabe (Paraphrase)

Weiteres aus derselben Quelle

Sachverständige:r Executive Summary S. 3

Deutschland verhielt sich gegenüber der Drogenökonomie sehr zurückhaltend

Deutschland habe sich gegenüber der Drogenökonomie sehr zurückhaltend verhalten und sich darauf zurückgezogen, dass dafür im Lead-Nation-Konzept das Vereinigte Königreich bzw. die afghanische Regierung zuständig seien.