Bridge the Gap.

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Sachverständige:r 3.2 Strategische und operative Probleme S. 25

Annahme ‚Armut treibt Anbau' empirisch widerlegt; Produktion konzentriert in nicht-ärmsten Provinzen

Originalstelle
„Die Provinzen mit den höchsten Produktionszahlen waren nicht die ärmsten; dies widerlegt die Annahme, dass Armut den Anbau begünstigt. Im Gegenteil wirkten sich Verfügbarkeit von Bewässerung auf den Anbau begünstigend aus, während das Opiumgeld in den betroffenen Provinzen auch ‚Spill over‘-Effekte hatte, die die lokale Wirtschaft eher ankurbelten.“

Quelle: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission), S. 25 (Original, neues Fenster)

Die Provinzen mit den höchsten Produktionszahlen seien nicht die ärmsten gewesen; das widerlege die Annahme, Armut begünstige den Anbau. Tatsächlich seien Bewässerungsverfügbarkeit und Spill-over-Effekte für die regionale Konzentration der Opiumproduktion entscheidender gewesen.

Thema: Lehren für die Zukunft Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission)

Autor:in: Florian P. Kühn

Politikwissenschaftler, Universität Bayreuth (Sachverständiger der Enquete-Kommission)

Datum: 2024-02-08

Art des Belegs: sinngemäße Wiedergabe (Paraphrase)

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