Bridge the Gap.

← Lehren für die Zukunft

Bewertung 3.1 Problemdiagnosen S. 23–24

Hilfsgelder und Drogenrente verstärkten Rentenabhängigkeit und Dutch-Disease-Effekte

Originalstelle
„Regionale Fragmentierung der Ansätze, Vermischung entwicklungs- und sicherheitspolitischer Logiken, makroökonomische Störeffekte wie Rentenabhängigkeit und Dutch disease sowie eine zu starke Fokussierung auf den Zentralstaat haben also verhindert, dass der Opiumanbau reduziert werden konnte.“

Quelle: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission), S. 23–24 (Original, neues Fenster)

Regionale Fragmentierung, Vermischung entwicklungs- und sicherheitspolitischer Logiken, Rentenabhängigkeit, Dutch-Disease-Effekte und zu starke Zentralstaatfixierung hätten eine Reduktion des Opiumanbaus verhindert; Hilfsgelder und Drogenrente hätten die Rentenstrukturen zusätzlich verstärkt.

Thema: Lehren für die Zukunft Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission)

Autor:in: Florian P. Kühn

Politikwissenschaftler, Universität Bayreuth (Sachverständiger der Enquete-Kommission)

Datum: 2024-02-08

Art des Belegs: sinngemäße Wiedergabe (Paraphrase)

Weiteres aus derselben Quelle

Sachverständige:r Executive Summary S. 3

Deutschland verhielt sich gegenüber der Drogenökonomie sehr zurückhaltend

Deutschland habe sich gegenüber der Drogenökonomie sehr zurückhaltend verhalten und sich darauf zurückgezogen, dass dafür im Lead-Nation-Konzept das Vereinigte Königreich bzw. die afghanische Regierung zuständig seien.