Bridge the Gap.

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Sachverständige:r 2.1 Entwicklung und Trends S. 17

Taliban besteuerten in der dritten Phase Handelsströme flächendeckend

Originalstelle
„In diese letzte Phase fällt auch, gewissermaßen den Annahmen der USA nacheilend, dass die Taliban zunehmend vom Opiumhandel profitieren: Anders als die Republik gelingt es den Taliban, Handelsströme (nicht nur mit Opium) flächendeckend zu besteuern. Die dadurch generierten Einnahmen machen sie indes nicht zu Drogenhändlern: Bis zur Machtübernahme 2021 zapfen sie vom Anbau über die regionalen bis zu den internationalen Ausfuhrhändlern die Geldflüsse an und können so einen Anteil der Wertschöpfung für sich beanspruchen.“

Quelle: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission), S. 17 (Original, neues Fenster)

In der letzten Interventionsphase sei es den Taliban, anders als der Republik, gelungen, Handelsströme (nicht nur Opium) flächendeckend zu besteuern und einen Anteil der Wertschöpfung der Drogenwirtschaft abzuschöpfen; sie seien dadurch jedoch nicht zu Drogenhändlern geworden.

Thema: Taliban Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission)

Autor:in: Florian P. Kühn

Politikwissenschaftler, Universität Bayreuth (Sachverständiger der Enquete-Kommission)

Datum: 2024-02-08

Art des Belegs: sinngemäße Wiedergabe (Paraphrase)

Weiteres aus derselben Quelle

Sachverständige:r Executive Summary S. 3

Deutschland verhielt sich gegenüber der Drogenökonomie sehr zurückhaltend

Deutschland habe sich gegenüber der Drogenökonomie sehr zurückhaltend verhalten und sich darauf zurückgezogen, dass dafür im Lead-Nation-Konzept das Vereinigte Königreich bzw. die afghanische Regierung zuständig seien.