Bridge the Gap.

← Lehren für die Zukunft

Sachverständige:r 2 Entwicklung der Drogenökonomie S. 15 Mitte 2010er bis 2021

In den letzten Jahren der Transitionsdekade massiver Anstieg synthetischer Drogen, v.a. Methamphetamin

Originalstelle
„In Afghanistan wurde in den letzten Jahren (etwa seit Mitte der 2010er Jahre) ein Anstieg der Methamphetamin-Produktion festgestellt. Neben industriegefertigten Chemikalien wird die Meerträubel-Pflanze (Ephedra) gesammelt und zu deren Herstellung verwendet. Es ist unklar, ob sich der Handel mit diesen synthetischen Drogen entlang der Vertriebswege des Opiums entwickelt hat, oder ob Kapital aus dem Opiumhandel als Diversifikationsstrategie in die chemische Herstellung synthetischer Aufputschmittel geflossen ist. Die Abnahmemärkte sind jedenfalls eher in Asien zu finden.“

Quelle: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission), S. 15 (Original, neues Fenster)

Seit Mitte der 2010er Jahre sei in Afghanistan ein Anstieg der Methamphetamin-Produktion festgestellt worden (auch aus der Meerträubel-Pflanze Ephedra); die Abnahmemärkte lägen eher in Asien.

Thema: Lehren für die Zukunft Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission)

Autor:in: Florian P. Kühn

Politikwissenschaftler, Universität Bayreuth (Sachverständiger der Enquete-Kommission)

Datum: 2024-02-08

Art des Belegs: zusammenfassung_beleg

Weiteres aus derselben Quelle

Sachverständige:r Executive Summary S. 3

Deutschland verhielt sich gegenüber der Drogenökonomie sehr zurückhaltend

Deutschland habe sich gegenüber der Drogenökonomie sehr zurückhaltend verhalten und sich darauf zurückgezogen, dass dafür im Lead-Nation-Konzept das Vereinigte Königreich bzw. die afghanische Regierung zuständig seien.