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Sachverständige:r 2 Entwicklung der Drogenökonomie S. 14 2021–2022

Taliban setzten Cannabisverbot wegen Inlandskonsums leichter durch als beim Opium

Originalstelle
„Für die Volatilität im Anbau von Cannabis ist der Einfluss der Taliban entscheidender als etwa für Opium. Gerade weil Garda und Haschisch in Afghanistan konsumiert werden, fällt es den Taliban leichter, den Anbau zu unterbinden: Mit Fatwas und Verweisen auf den Verstoß gegen die religiösen Regeln gelingt es ihnen, Produzenten wie Händlern zu vermitteln, dass Anbau und Handel gegen religiöse Gebote verstoßen.“

Quelle: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission), S. 14 (Original, neues Fenster)

Bei Cannabis sei der Einfluss der Taliban auf die Anbau-Volatilität entscheidender als bei Opium gewesen, weil Garda und Haschisch in Afghanistan selbst konsumiert würden; mit Fatwas und religiösen Argumenten hätten die Taliban Anbau und Handel zunehmend unterbinden können; 2021 sei das Verbot umfassend geworden, 2022 landesweit.

Thema: Taliban Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission)

Autor:in: Florian P. Kühn

Politikwissenschaftler, Universität Bayreuth (Sachverständiger der Enquete-Kommission)

Datum: 2024-02-08

Art des Belegs: sinngemäße Wiedergabe (Paraphrase)

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