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Feststellung Teil 2, Kap. 8, Abschnitt 2.2.3 — Strukturfragen AA S. 634–635

Bellmann: „Worst-Case-Szenarien ernsthaft durchspielen“; van Thiel: „eklatantes Defizit“ in sicherheitspolitischer Ausbildung des AA

Originalstelle
„Ich finde, eine wichtige Lehre ist, dass man früher auch Worst-Case-Szenarien ernsthaft durchspielen muss und auch sich in der Handlung darauf einstellen muss. Wir haben diese Szenarien durchdacht. […] Aber ich glaube, wir sind nicht gut genug gewesen, uns zu zwingen, auch die schlimmste Entwicklung in all ihren Konsequenzen uns vor Augen zu führen und dafür handlungsleitende Antworten zu entwickeln.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 634–635 (Original, neues Fenster)

Sicherheitsbeauftragte Bellmann (AA) zog als Lehre, dass „Worst-Case-Szenarien ernsthaft“ früher durchgespielt werden müssen; vieles sei in die Überlegungen zu einer nationalen Sicherheitsstrategie eingeflossen. Geschäftsträger van Thiel attestierte dem AA ein „eklatantes Defizit in der sicherheitspolitischen und militärpolitischen Ausbildung“. Sicherheitspolitik werde dort überwiegend institutionell und prozesshaft und zu wenig lageanalytisch-prognostisch gedacht.

Thema: Lehren für die Zukunft Akteure: Bellmann (AA), Jan Hendrik van Thiel Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Abschlussbericht des 1. Untersuchungsausschusses (Afghanistan), 20. Wahlperiode

Drucksache: 20/14700

Fundstelle: S. 634–635 (Dokument insgesamt S. 621–637)

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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