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Feststellung Teil 2, Kap. 4, Erster Abschnitt 3.4 — US-Wahl S. 352–353 2020-11-03

Biden-Wahl 03.11.2020: Ghani hoffte auf Kurswechsel; Caro: Khalilzads Bleiben war Signal für Kontinuität

Originalstelle
„Und Ghani hat zu viel darauf gesetzt, dass mit dem Demokraten Biden sich das alles ändern würde. Das war auch ein Grund, warum die Republik nicht viel verhandeln konnte: weil Ghani auf Biden gewartet hat. … Als er bestätigt wurde, war das ein sehr klares Signal - oder? - von der neuen Regierung von Biden, was sie vorhatten, nämlich das Gleiche zu tun.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 352–353 (Original, neues Fenster)

Die Wahl Bidens am 03.11.2020 machte die Taliban „nervös”. Bis zur Abzugsentscheidung am 14.04.2021 war unklar, ob Biden das Abkommen einhalten würde. Ghani hoffte dagegen auf einen Kurswechsel und nutzte die Wartezeit als Grund, „nicht viel zu verhandeln”. Caro: Die nicht erfolgte Abberufung des Sonderbeauftragten Khalilzad war ein „sehr klares Signal” für Kontinuität, was die afghanische Führung „im Palast in Kabul” nicht wahrhaben wollte.

Thema: Innerafghanische Verhandlungen Akteure: Joe Biden, Aschraf Ghani, Zalmay Khalilzad Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Abschlussbericht des 1. Untersuchungsausschusses (Afghanistan), 20. Wahlperiode

Drucksache: 20/14700

Fundstelle: S. 352–353 (Dokument insgesamt S. 340–370)

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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Thema: Afghanische Regierung & Streitkräfte Akteure: Hamdullah Mohib stellungnahmen\03-petersmann.json
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