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Feststellung Teil 2, Kap. 4, Erster Abschnitt 2.1.2 — Verhandlungsteam der Taliban S. 345

Taliban-Delegation: „diszipliniert und geschlossen”, aber nur begrenzt entscheidungsfähig; Rücksprache mit „Oberen in Pakistan”

Originalstelle
„Das Verhandlungsteam der Taliban sei – so der Zeuge Prof. Dr. Dr. Gießmann weiter – bei den innerafghanischen Friedensverhandlungen „diszipliniert und geschlossen” aufgetreten. Es sei aber ebenfalls „nur begrenzt entscheidungsfähig” gewesen. Die Vertreter in Doha hätten sich „rückversichern” müssen bei den „Oberen der Bewegung in Pakistan”. … Die Ausgangserwartung bei den Verhandlungen war aufseiten der Taliban: Wir werden am Schluss an der Macht sein; wir werden sozusagen alles entscheiden können.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 345 (Original, neues Fenster)

Gießmann beschrieb die Taliban-Delegation unter Mullah Zaeef als „diszipliniert und geschlossen”, aber nur begrenzt entscheidungsfähig; sie musste sich bei den „Oberen der Bewegung in Pakistan” rückversichern. Erklärtes Ziel der Taliban: „am Schluss an der Macht sein” und „alles entscheiden können”. Gleichzeitig wollten sie ihre Isolation der 1990er Jahre vermeiden. Caro: Die Taliban-Erfahrung aus den US-Verhandlungen lehrte sie, „nur auf ihrer Position zu bestehen”.

Thema: Taliban Akteure: Mullah Zaeef, Taliban Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Abschlussbericht des 1. Untersuchungsausschusses (Afghanistan), 20. Wahlperiode

Drucksache: 20/14700

Fundstelle: S. 345 (Dokument insgesamt S. 340–370)

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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Thema: Taliban Akteure: Pakistanischer Geheimdienst (ISI), Golfstaaten stellungnahmen\02-mielke.json
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Thema: Taliban stellungnahmen\07-kaim.json
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Thema: Taliban Akteure: Mullah Fazl, Hamdullah Mohib stellungnahmen\08-marty.json

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