Bridge the Gap.

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Feststellung Teil 2, Kap. 3, Abschnitt 3.1.1 — BMVg-Sensorik S. 303–304 Juni 2021

BMVg Juni 2021: „Sehr, sehr, sehr, sehr dünne” Informationslage am Ende des Einsatzes; luftgestützte Sensorik früh abgezogen, Verifizierung über ANSF schwierig

Originalstelle
„Über Quantität und Qualität der Informationen beim voranschreitenden Abzug der Bundeswehrkräfte hat der Zeuge berichtet, dass die „luftgestützte Sensorik […] relativ früh” im Rahmen des Abzuges „rausgegangen” sei. Gegen Ende des Einsatzes hätten daher nur noch Informationen durch „Befragung” und „eigene Patrouillen” der Bundeswehr sowie die Berichterstattung der afghanischen Sicherheitskräfte zur Verfügung gestanden. … Die Informationslage sei am Ende des Einsatzes, also im Juni 2021, „sehr, sehr, sehr, sehr dünn” gewesen.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 303–304 (Original, neues Fenster)

Oberstleutnant i. G. G. (BMVg) berichtete: Die luftgestützte Sensorik der Bundeswehr wurde im Rahmen des Abzugs relativ früh rausgenommen; gegen Ende des Einsatzes standen nur noch Patrouillen, Befragungen und die schwierig zu verifizierende Berichterstattung der afghanischen Sicherheitskräfte zur Verfügung. Im Juni 2021 sei die Informationslage „sehr, sehr, sehr, sehr dünn” gewesen: für das große Gesamt-Lagebild ausreichend, für die Schutz- und Warnfunktion eigener Kräfte „immens” wichtig.

Thema: Lageeinschätzung Akteure: BMVg, Oberstleutnant i. G. G. Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Abschlussbericht des 1. Untersuchungsausschusses (Afghanistan), 20. Wahlperiode

Drucksache: 20/14700

Fundstelle: S. 303–304 (Dokument insgesamt S. 259–339)

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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