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Feststellung Teil 2, Kap. 2, Dritter Abschnitt 1.1.1 — Manza zu Doha S. 253

Experte Manza (NATO): Doha-Abkommen „außerordentlich schwach“; Zusammenbruch begann mit Beginn der US-Taliban-Verhandlungen

Originalstelle
„Das Abkommen, das letztendlich zwischen den Vereinigten Staaten und den Taliban unterzeichnet wurde, war außerordentlich schwach. … Kein ausgewiesener Talibanexperte sollte oder dürfte geglaubt haben, dass die Taliban nach Unterzeichnung des Abkommens zwischen den USA und den Taliban nach irgendetwas anderem streben werden, als die NATO hinzuhalten, Verhandlungen mit der Regierung Afghanistans hinauszuzögern, die Tage zu zählen, bis die Zahl unserer Streitkräfte abnahm, und ihre Kämpfer währenddessen sorgfältig auf den letzten Schlag gegen die afghanischen Sicherheitskräfte vorzubereiten.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 253 (Original, neues Fenster)

Bei der Expertenanhörung am 02.03.2023 bewertete Dr. Manza (NATO Asst. Sec. Gen. for Operations) das Doha-Abkommen kritisch: Der Zusammenbruch der afghanischen Republik habe in dem Moment begonnen, in dem die USA-Taliban-Verhandlungen eingeleitet worden seien. Der Ausschluss von afghanischer Regierung und NATO-Verbündeten sei kontraproduktiv gewesen und habe das Bild Ghanis als „Marionette“ der US-Administration bestätigt. Das Abkommen sei „außerordentlich schwach“, kein Talibanexperte hätte mit Vertragstreue rechnen dürfen.

Thema: Doha-Abkommen Akteure: John Manza (NATO) Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Abschlussbericht des 1. Untersuchungsausschusses (Afghanistan), 20. Wahlperiode

Drucksache: 20/14700

Fundstelle: S. 253 (Dokument insgesamt S. 206–258)

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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Thema: Doha-Abkommen abschlussbericht\teil2-kap1-doha-lage.json

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