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Feststellung Teil 2, Kap. 1, Abschnitt 2.2.3 — Folgen Doha auf militärische Lage S. 174–175

Kaim: Mit Abzugsentscheidung Februar 2020 wurde „Todesurteil” für ANSF und NATO-Einsatz getroffen; Aufstandsweise als Signal

Originalstelle
„Mit der Abzugsentscheidung der USA im Februar 2020 sei „eine erhebliche politische Dynamik in Gang gekommen” und den „Aufständischen in Afghanistan” ein „zentra[les] politische[s] Signal” gegeben worden. Durch die zentrale militärische Rolle der USA einerseits für die afghanischen Sicherheitskräfte und andererseits für den NATO-Einsatz, sei mit der Abzugsentscheidung der USA ein „Todesurteil” sowohl für den NATO-Einsatz als auch für die afghanischen Sicherheitskräfte getroffen worden. … Die NATO sei zwar nicht an Verhandlungen zwischen den USA und den Taliban beteiligt worden, aber unmittelbar von den Konsequenzen betroffen gewesen.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 174–175 (Original, neues Fenster)

Kaim wertete die US-Abzugsentscheidung im Februar 2020 als „Todesurteil” sowohl für den NATO-Einsatz als auch für die ANSF. Bereits ab diesem Zeitpunkt sei klar gewesen, dass der Abzug rein kalendarisch (nicht konditioniert) erfolgen werde; die NATO sei nicht beteiligt, aber unmittelbar betroffen gewesen.

Thema: Doha-Abkommen Status: entwurf_unbestaetigt

Quelle

Dokument: Abschlussbericht des 1. Untersuchungsausschusses (Afghanistan), 20. Wahlperiode

Drucksache: 20/14700

Fundstelle: S. 174–175 (Dokument insgesamt S. 155–205)

Art des Belegs: wörtliches Zitat

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Hinweis: BND-Wert ~40 % weicht von Mielkes 60 % und Martys <10-%-vollständige-Kontrolle ab. Dokumentiert sind drei unterschiedliche Lagebilder.
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