Irrgang (ZIF): Internationale Mandate haben „immer sehr hohen Grad an Kompromissen und limitierenden Faktoren”
„Internationale Mandate stellen hohe Anforderungen an Diplomatie und zivile Instrumente Astrid Irrgang verwies zu Beginn ihrer Ausführungen auf den …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Internationale Mandate stellen hohe Anforderungen an Diplomatie und zivile Instrumente Astrid Irrgang verwies zu Beginn ihrer Ausführungen auf den besonderen Charakter internationaler Mandate: Sie seien „das Ergebnis einer politischen Willensbildung, mit einem immer sehr hohen Grad an Kompromissen und limitierenden Faktoren“. Damit gemeint seien beispielsweise die „Hinterlegung mit Ressourcen und [die] […] Sicherstellung des politischen Willens in den Hauptstädten, auch über Regierungswechsel hinweg“. Etwaige Erfolge würden durch die „Existenz von externen oder internen Akteuren, die ein großes Interesse am Erhalt eines Konfliktes haben können“ zusätzlich erschwert.“
Dr. Astrid Irrgang (Geschäftsführerin Zentrum für Internationale Friedenseinsätze, ZIF) erklärte in der Anhörung am 01.07.2024: Internationale Mandate seien „das Ergebnis einer politischen Willensbildung, mit einem immer sehr hohen Grad an Kompromissen und limitierenden Faktoren”. Dazu gehörten Ressourcenhinterlegung und Sicherstellung des politischen Willens über Regierungswechsel hinweg. Etwaige Erfolge würden durch externe oder interne Akteure mit Interesse am Konflikterhalt sowie durch internationale Akteure, die keine „Äquidistanz zu allen Konfliktparteien” hielten und so ihre Rolle als „ehrlicher Makler” untergraben würden, erschwert.
Thema: Lehren für die Zukunft 01.07.2024
Akteure: Astrid Irrgang, Zentrum für Internationale Friedenseinsätze enquete\kap5-anhoerungen.json