Bridge the Gap.

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Wolfgang Schneiderhan

In 1 Aussagen genannt.

Sachverständige:r Kap. 5.2 — Schneiderhan zur PRT-Strategie S. 216

Schneiderhan: „Alles soll koordiniert werden, aber niemand will koordiniert werden“

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„Eine nationale ressortübergreifende Abstimmung musste dann auch noch mit den Vereinten Nationen, mit Amerika und all den anderen Partnern …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Eine nationale ressortübergreifende Abstimmung musste dann auch noch mit den Vereinten Nationen, mit Amerika und all den anderen Partnern synchronisiert werden, die inzwischen auf eine Größenordnung von über 40 aufgewachsen waren – auch im Regionalkommando Nord waren sehr viel mehr als nur NATO-Truppen. Und damit kamen durch die unterschiedlichen Philosophien sehr viel mehr kulturelle Unterschiede ins Militärische hinein.“

Quelle: Drs. 20/10400, S. 216 (Original, neues Fenster)

General a. D. Wolfgang Schneiderhan, Generalinspekteur der Bundeswehr 2002–2009, beschrieb die Komplexität der Abstimmung: Nationale ressortübergreifende Abstimmung müsse mit VN, USA und über 40 weiteren Partnern synchronisiert werden. Das Afghanistan-Konzept der Bundesregierung vom 01.09.2003 habe konkrete Ausführungsbestimmungen und Zeitvorgaben gefehlt. Sein Befund: „Alles soll koordiniert werden, aber niemand will koordiniert werden.“

Thema: Ressortabstimmung Akteure: Wolfgang Schneiderhan, Bundeswehr, NATO enquete\zwischenbericht-anhoerungen.json