„Die für Internationales Krisenmanagement und Friedensförderung relevante universitäre und außeruniversitäre Forschung, Lehre und (Weiter-)Bildung von Fachkräften sollte ausgebaut werden.“
Spezialisierte Länderkenntnisse, historisch-kulturelle und politökonomische Konfliktverständnisse sollen an Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Think Tanks ausgebaut werden. Langfristig sichere Berufsperspektiven sind nötig (z. B. BMBF-Sonderinitiative, wettbewerbliche Forschungsaufträge).
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„Der Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und zivilen und militärischen Praktikerinnen und Praktikern zur Fortbildung und Verbesserung gemeinsamer Lage-/Kontextverständnisse sollte durch gezielte, neu zu entwickelnde und andernorts bewährte Formate gefördert werden.“
Direkte Einbindung wissenschaftlicher Einrichtungen in Ressortarbeit ausbauen. Vorbild: Wissenstransferhubs in Abteilung S des Auswärtigen Amts. Auch in andere Ressorts übertragen. Praxisorientierte Lehrmodule und Professuren stärken; Fellowship-Programme für Praktiker:innen in der Wissenschaft. Schweiz-Modell (Entsendung nicht verbeamteter Expert:innen) prüfen.
„Um den Austausch „lokalen Wissens” zwischen Einsatz- und Partnerländern und Deutschland zu fördern, sollten geeignete Instrumente der strukturellen Wissenschaftsförderung im Zielland wie in Deutschland genutzt werden.“
DAAD-Stipendien für Studierende und Wissenschaftler:innen aus Zielländern; deutsche auswärtige Wissenschafts-, Kultur- und Bildungspolitik verstetigen. Forschung zur Diaspora (im Zielland und in Deutschland) intensivieren, auch zu unterschiedlichen Lebensrealitäten und Interessenskonflikten zwischen Diaspora und Lokalbevölkerung.