Bridge the Gap.

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USA (Rumsfeld, Bush)

In 1 Aussagen genannt.

Sachverständige:r 5.1.3 Maßnahmen S. 44–45

Sprayen wurde von Deutschland abgelehnt; europäisch wegen Agent-Orange-Gedächtnis politisch unmöglich

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„Aber auch dort wurde sehr deutlich das Sprayen, mit Verweis auf eventuelle langfristige Umwelt- und persönliche Schäden durch Pestizide, abgelehnt. …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Aber auch dort wurde sehr deutlich das Sprayen, mit Verweis auf eventuelle langfristige Umwelt- und persönliche Schäden durch Pestizide, abgelehnt. Nicht zuletzt, dass betroffene Produzenten von der Regierung und dem Staatsaufbauprojekt entfremdet würden, galt als Risiko jeder Eradication-Maßnahme. Sprayen schließlich wurde war schon wegen der erwarteten (und erwartbaren) öffentlichen Reaktion als nicht akzeptabel verstanden, denn in Europa war der Spraying- Einsatz von Agent Orange aus Flugzeugen im Vietnam-Krieg ikonographisch noch sehr verankert und würde massive Proteste zur Folge haben.“

Quelle: Gutachten Florian Kuehn: Drogenökonomie Afghanistan 2001–2021 (Enquete-Kommission), S. 44–45 (Original, neues Fenster)

Erntevernichtungsmaßnahmen, insbesondere Spraying mit Glyphosat (in den USA von Rumsfeld und Bush befürwortet), seien von Deutschland abgelehnt worden; in Europa sei das Sprayen schon wegen der Erinnerung an Agent Orange im Vietnamkrieg nicht akzeptabel gewesen.

Thema: Lehren für die Zukunft Akteure: Bundesregierung, USA (Rumsfeld, Bush), Vereinigtes Königreich enquete_gutachten\kuehn-drogenoekonomie.json