Bundestag setzt Untersuchungsausschuss zu Afghanistan ein
Der Bundestag setzt einen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des Afghanistan-Einsatzes und seines Endes ein.
In 1 Aussagen genannt, an 3 Ereignissen beteiligt.
Der Bundestag setzt einen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des Afghanistan-Einsatzes und seines Endes ein.
Der Untersuchungsausschuss hört erstmals öffentlich Sachverständige zur Lage und zu den Lehren des Einsatzes an.
Der 1. Untersuchungsausschuss legt seinen rund 1.400-seitigen Abschlussbericht mit Sachfeststellungen und Sondervoten vor.
„Insgesamt wurden durch den Vorsitz 24 Zeug:innen eingangs selbst befragt, darunter viele Minister:innen. Die Befragung durch den Vorsitzenden erfolgte dabei unterschiedlich lang, zuweilen um 60 Minuten. Beispielhaft für eine längere Eingangsbefragung durch den Vorsitzenden ist die Vernehmung des Zeugen Dr. Kahl. Wir stellen fest, dass bisweilen bei einigen der durch den Vorsitzenden vorgenommenen Eingangsbefragungen der Eindruck entstand, dass vor allem der Rahmen für die nachfolgenden Fragerunden gesteckt und diese in eine bestimmte Richtung gelenkt werden sollten.“
Die Fraktion kritisiert die nach Fraktionsstärke verteilte „Berliner Stunde” (SPD 19, Union 18, Grüne 11, FDP 9, AfD 7, Linke 4 Minuten). Sie benachteilige kleine Fraktionen unangemessen. Verschärfend habe der Vorsitzende (größte Fraktion) ohne zeitliche Begrenzung Eingangsbefragungen durchgeführt, insgesamt 24 Zeug:innen, teils bis 60 Minuten. Es sei zuweilen der Eindruck entstanden, dass damit der Rahmen der nachfolgenden Fragerunden gelenkt werden sollte.