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Untersuchungsausschuss

In 1 Aussagen genannt, an 3 Ereignissen beteiligt.

Ereignisse

18. Februar 2025 Berlin 0 Stimmen

Untersuchungsausschuss legt Abschlussbericht vor

Der 1. Untersuchungsausschuss legt seinen rund 1.400-seitigen Abschlussbericht mit Sachfeststellungen und Sondervoten vor.

Beteiligt: Untersuchungsausschuss, Bundestag

Aussagen

Sondervotum Teil 3, Kap. 3, Abschnitt 3.2.2 — Berliner Stunde S. 862

Kritik an „Berliner Stunde” und Eingangsbefragungen; Vorsitzender lenkte teils Befragungen

Originalstelle
„Insgesamt wurden durch den Vorsitz 24 Zeug:innen eingangs selbst befragt, darunter viele Minister:innen. Die Befragung durch den Vorsitzenden …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Insgesamt wurden durch den Vorsitz 24 Zeug:innen eingangs selbst befragt, darunter viele Minister:innen. Die Befragung durch den Vorsitzenden erfolgte dabei unterschiedlich lang, zuweilen um 60 Minuten. Beispielhaft für eine längere Eingangsbefragung durch den Vorsitzenden ist die Vernehmung des Zeugen Dr. Kahl. Wir stellen fest, dass bisweilen bei einigen der durch den Vorsitzenden vorgenommenen Eingangsbefragungen der Eindruck entstand, dass vor allem der Rahmen für die nachfolgenden Fragerunden gesteckt und diese in eine bestimmte Richtung gelenkt werden sollten.“

Quelle: Drs. 20/14700, S. 862 (Original, neues Fenster)

Die Fraktion kritisiert die nach Fraktionsstärke verteilte „Berliner Stunde” (SPD 19, Union 18, Grüne 11, FDP 9, AfD 7, Linke 4 Minuten). Sie benachteilige kleine Fraktionen unangemessen. Verschärfend habe der Vorsitzende (größte Fraktion) ohne zeitliche Begrenzung Eingangsbefragungen durchgeführt, insgesamt 24 Zeug:innen, teils bis 60 Minuten. Es sei zuweilen der Eindruck entstanden, dass damit der Rahmen der nachfolgenden Fragerunden gelenkt werden sollte.

Hinweis: Verfahrenskritik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Thema: Parlament & Öffentlichkeit Akteure: Untersuchungsausschuss sondervoten\gruene.json