Originalstelle„Krisenprävention und vorbeugende Diplomatie sollten durch weiterhin verlässliche Unterstützung des Department of Political and Peacebuilding Affairs …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Krisenprävention und vorbeugende Diplomatie sollten durch weiterhin verlässliche Unterstützung des Department of Political and Peacebuilding Affairs (DPPA) und des VN-Entwicklungsprogramms (UNDP) auf den Feldern der operativen und strukturellen Krisenprävention gestärkt werden.“
Krisenprävention ist seit Guterres 2017 Schlüsselthema (New Agenda for Peace; VN-Zukunftspakt Aktion 16). Operative Prävention (Friedens- und Entwicklungsberater, Entminung, Special Political Missions, Mediation Support Unit) und strukturelle Prävention (Menschenrechte, Bildung) sollen verlässlich gefördert werden, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Sicherheitsbedürfnisse, insbesondere von Frauen und Mädchen.
„Bis zum Ende des Afghanistan-Engagements der internationalen Gemeinschaft blieb Afghanistan eines der ärmsten Länder der Welt und belegte im Human Development Index 2021 Platz 180 von 191 Ländern und Gebieten weltweit.“
Afghanistan blieb bis 2021 eines der ärmsten Länder der Welt (Platz 180/191 im HDI). Der Index stieg zwischen 2001 und 2021 zwar um 42 % von 0,337 auf 0,478, fiel aber international weiter in die Kategorie „Low Human Development”. Lebenserwartung stieg von 55,8 auf 62 Jahre, die durchschnittliche Schulzeit von 1,5 auf 3 Jahre.
Originalstelle„Während 2003 etwa 51 Prozent der afghanischen Bevölkerung von der Weltbank als arm eingestuft wurden, verringerte sich die Zahl auf etwa 36 Prozent …“Ganze Stelle zeigenKürzer zeigen
„Während 2003 etwa 51 Prozent der afghanischen Bevölkerung von der Weltbank als arm eingestuft wurden, verringerte sich die Zahl auf etwa 36 Prozent (2007/08), stieg aber nach 2012 wieder an und war 2016-17 mit 55 Prozent höher als 2003674. Bereits 2018 drohte einem weiteren Drittel der Bevölkerung das Absinken unter die Armutsgrenze. Der als Alternative für einkommensbasierte Armutsmessung anerkannte Index mehrdimensionaler Armut bezieht sich in seiner aktuellen Ausgabe für Afghanistan vom Juli 2023 aufgrund der schlechten Datenlage für seine Schätzung auf jüngste öffentlich zugängliche Erhebungsdaten von 2015/16.“
Während die Armutsquote von 51 % (2003) auf 36 % (2007/08) sank, stieg sie nach 2012 wieder an und lag 2016/17 bei 55 %, also höher als zu Beginn der Intervention. Schon 2018 drohte einem weiteren Drittel der Bevölkerung das Absinken unter die Armutsgrenze. Nach Schätzungen waren 2015/16 55,9 % der Bevölkerung (22,4 Millionen Menschen) multidimensional arm.